Lissabon: Tag 02: Die etwas andere Stadtführung «Street-Art Tour» und Besuch des «Cemitério dos Prazeres»

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Eigentlich hatte ich geplant, mit der Straßenbahn 28E, die eine Haltestelle direkt vor dem Hostel hat (darum auch die geringe Nachtruhe) zu fahren. Aber aufgrund von Straßen(erneuerungs)arbeiten fahren seit Jänner 2018 mehrere Linien Streckenabschnitte und es ist derzeit (Stand Mai 2018) nicht möglich, mit d e r Straßenbahn ein ganze Rundtour durch Lissabon zu machen. Die Tram 28E fährt nur vom «Praça Martim Moniz» (jede zweite) bzw. vom «Praça Luís de Camões» bis zum «Cemitério dos Prazeres».
Daher nehme ich die Metro zum «Baxia-Chiado», denn heute erwartet mich die etwas andere Stadtführung:

Reisetagebuch Lissabon: Tag 02: Street-Art Tour und Besuch des «Cemitério dos Prazeres»

Auf dem Weg zum Treffpunkt im Stadtteil «Bairro Alto» entdecke ich das «Chiado Caffe».
Es ist (wie die meisten Lissaboner Lokale) klein – 12 zweier-Tische. Vor 09:00 Uhr ist es aber ruhig und ich kann meinen Kaffee und ein dunkles (noch ofenwarmes) sehr leckeres Brötchen ohne Stress genießen. Und dies für EUR 2,05! Ach, ein großes Glas Wasser gab es auch noch dazu.
Am Nachmittag komme ich nochmals vorbei – nun ist es mit der Ruhe vorbei, alle Tische besetzt, und die Konsument/inn/en stehen an der Theke, um ihren Kaffee zu trinken bzw. ihr Brötchen zu verspeisen.
Also, komm‘ in der Früh vorbei!

Street-Art Tour

Ein Grüppchen von sieben Personen macht sich kurz nach 10:00 Uhr mit Guide M. auf, um in den verwinkelten Gassen eine beeindruckende Straßenkunstsammlung zu entdecken.
Bemalt sind Mauern; Eingangstüren von Theatern; Abfalleimer; Stromkästen; Straßenbahnen; Bogendurchgänge uvm.

Strassenkunst muss nicht überdimensional groß sein (natürlich leichter zu entdecken *lach*); manchmal besteht das Kunstwerk aus kleinen Aufklebern oder aus einer floppy disk (für alle jüngeren Leser/innen: ist ein „Ur“-Datenträger).

Viele Street-Art Bilder haben einen ernsten Hintergrund – Start der Revolution; so wurde die Nelke ein Symbol der Revolution.
Bei manchen Kunstwerken arbeiteten zwei Künstler/innen zusammen. Auch mit verschiedenen Arbeitsmitteln – eine Seite wurde bemalt, die andere Seite von einem anderen Künstler mit (Vorschlag)Hammer und Meißel bearbeitet.

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Nach knapp vier Stunden (und wir haben wirklich nur eine Pause von vielleicht einer Viertelstunde gemacht), verabschiedet sich unsere Tour-Leiterin im Stadtviertel «Alfama» bei der U-Bahn-Station «Santa Apolónia».

«Cemitério dos Prazeres»

Nach einer schnellen Fahrt mit der U-Bahn in die Altstadt, steige ich in die Straßenbahn 25E (hier gilt auch die «Viva Viagem Card»). Diese historische, nur aus einem Triebfahrzeug bestehende Straßenbahn ruckelt durch die teilweise sehr engen Gassen.
End-Haltestelle ist der «Cemitério dos Prazeres» im Stadtviertel «Campo der Ourique». Dieser Friedhof (mit Aussicht auf die Stadt und den Fluss) wurde als erster großer städtischer Friedhof angelegt.

Gemütlich schlendere ich über den „Friedhof der Vergnügungen“ (Übersetzung aus dem portugiesischen). Diese Begräbnisstätte unterscheidet sich zu den Friedhöfen in Wien. Denn hier hat jede Familie ein „Grabhäuschen“ und es finden sich nur sehr wenige flache Gräber.

Wahrscheinlich ist es unüblich, bei einer Städtetour einen Friedhof zu besichtigen, aber dieser hat eine besondere Atmosphäre. Ich war am späten Nachmittag dort und zeitweise in dem weitläufigen Gelände ganz alleine.

Spaziergang über den «Cemitério dos Prazeres» {Reisetagebuch Lissabon: Tag 02}

Spaziergang über den «Cemitério dos Prazeres» {Reisetagebuch Lissabon: Tag 02}

Nach dem Bummel in idyllischer Umgebung, ergattere ich sogar einen Sitzplan in der Straßenbahn. Lehne mich zurück, lasse das frühabendliche Treiben in den engen Gassen Lissabons an mir vorbeiziehen und mich gemütlich in die Innenstadt fahren (Fun Fact: Mein Fitness-Tracker lobt mich: Heute bin ich über 19.500 Schritte gegangen *uff*).

Lissabon – Tag 02: Hilfreiches kompakt

Gebucht über «Get your Guide» .

Kosten: EUR 34,00 

Dauer: Knapp vier Stunden – und wir haben nur einmal cirka 15 Minuten Kaffeepause gemacht. 

Du siehst unvergleichliche Kunstwerke und lernst nebenbei viel über die Bilder; die Künstler/innen und zur Straßenkunst an sich.  

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Bist Du schon durch das Freiluftmuseum Lissabon spaziert? Welche Kunstwerke hast Du dabei entdeckt?

 

2 Gedanken zu “Lissabon: Tag 02: Die etwas andere Stadtführung «Street-Art Tour» und Besuch des «Cemitério dos Prazeres»

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