Lissabon: Tag 03: Ausflug nach «Cascais»

Heute ist „Tag der Arbeit“ und auch in Portugal ein gesetzlicher Feiertag. Laut Wetter-App bleibt das Wetter sonnig – daher beschließe ich, einen Ausflug zum Atlantischen Ozean zu machen.

Reisetagebuch Lissabon: Tag 03: Ausflug nach «Cascais»

Mit der Metro bin ich ruckzuck am Bahnhof «Cais do Sodré». Kurz in die gegenüberliegende Markthalle «Mercado da Ribeira» vorbeigeschaut: Der «Time Out Market» (Halle mit verschiedenen Essensständen; Selbstbedienungskonzept; gegessen wird an langen Tischreihen) ist noch wie ausgestorben. Nur nebenan im Frischemarkt sind die Händler/innen gerade dabei, ihre Ware auszupacken und die Marktstände mit frischem Obst; Gemüse usw. zu bestücken.

Mein Frühstück  nehme ich in der Café-Bäckerei «Pão da Ribeira» zu mir. Kosten: EUR 3,85. Die Preise in Lissabon sind wesentlich günstiger als in Wien – einen Cappuccino bekomme ich schon für EUR 1,80.

Ausflug nach «Cascais»

Um 09:40 Uhr sitze ich im Vororte-Zug, der mich in die «Europäische Jugendhauptstadt 2018» («European Youth Capital 2018») bringt.

Vorbei an der Christus-Statue (ja, diese wurde nach dem Vorbild in «Rio de Janeiro» errichtet) und der „Golden Gate Bridge“ (auch diese Ähnlichkeit ist kein Zufall; beide Brücken wurden von derselben Firma erbaut) geht die Fahrt. Ebenso erblicke ich aus dem Zugfenster eine von 14 Weltkulturerbestätten in Portugal: den «Torre de Belém».

Fast kann ich den Duft der Orangen- und Zitronenbäume, die die Küstenstraße säumen, riechen.

Um 10:20 Uhr fährt der Zug im Küstenstädtchen ein. Ich lasse die Fußgängerzone mit etlichen Shops und zahlreichen Lokalen hinter mir und bin im Hafenbereich.
Nach ein paar Schritten erreiche ich die Strandpromenade mit einem Weg für die Fußgänger/innen und einem Radweg. Auch wenn der Wind zeitweise heftig weht, ist die Kulisse einfach nur schön und ich lasse mich treiben.

Gehe gemächlich die Küste entlang – zum «Boca do Inferno» und nach dem „Höllenschlund“ zum «Casa da Guia». Dort findest Du wie auf einen Marktplatz verschiedene Verkaufshütten – Schmuck; Mode; Eis; frisch gepresste Obstsäfte; Apotheke und für die Kleinen einen Fun Park. Eine Marktbude mit antiquarischen Büchern habe ich ebenso gesehen.

Ich hole mir einen frisch gepressten Orangensaft (EUR 2,50) und setze mich auf einen Felsen – schaue aufs Meer hinaus und genieße den Ausblick.

Am Nachmittag bewege ich mich über die Promenade wieder Richtung «Cascais». In der Innenstadt ist es um diese Uhrzeit voll und überlaufen. Zwischen Angestellten, die mich bereden wollen, in ihrem Restaurant zu essen und vielen, vielen Leuten hindurch gehe ich zum Bahnhof.
Am Vormittag war es in diesem kleinen Städtchen wesentlich ruhiger und idyllischer.

Wieder in «Lissabon» angekommen, marschiere ich durch die Stadtviertel «Cais do Sodré», «Bica», «Bairro Alto» nach «Mouraria», in welchem das Hostel liegt. Auf dem Weg komme ich in eine riesige Demo – die gesamte «Rua Palma» ist für den Autoverkehr gesperrt.

Nach einem kleinen Zwischenstopp in einem Mini Mercado, der auch am Feiertag offen hat, lasse ich diesen Tag an einem winzigen Platz in der Nähe des Hostels ausklingen.

Lissabon – Tag 03: Hilfreiches kompakt

Nach «Cascais» gelangst Du mit dem Vororte-Zug (Schnellbahn) vom Bahnhof «Cais do Sodré». Am Feiertag fuhr alle 20 Minuten ein Zug ab.

Fahrkarte musst Du, wenn Du die «Via Viagem Card» hast, nicht extra kaufen. Ein Kontrolleur kommt während der Fahrt vorbei und checkt, ob Du Deine Karte auch wirklich an den Kartenleser gehalten hast.
Fahrtdauer: 40 Minuten.

Setze Dich links, wenn Du nach «Cascais» fährst, dann hast Du die Küste im Blick.

In «Cascais» gibt es mehrere Möglichkeiten, sich ein Fahrrad auszuborgen.

Gleich gegenüber vom Bahnhof gibt es kostengünstige Fahrräder der Stadt («BicCas»).
Kosten: EUR 3,90/Tag (Stand 2018)
Ausweis nicht vergessen!
Die Fahrräder sind einfach – ohne Gangschaltung und auch ohne Helm.

Oder Du borgst Dir ein Fahrrad Deiner Wahl bei einem der lokalen Fahrradverleiher aus.
Kosten: ab EUR 10,00 für 4 Std.

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Warst Du bereits in dem Küstenstädtchen «Cascais» und konntest den Höllenschlund («Boca do Inferno») erleben?

 

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