Blogparade: Warum bloggen? Meine Blogstory – inkl. Missgeschicke, die Du vermeiden solltest

Ich bin Dir gefolgt. Wenn Du mir aber nicht auch folgst, entfolge ich Dir wieder.
Wie Du es schaffst, 20.000/30.000/50.000 (setze eine beliebige Zahl ein) Follower zu bekommen.

Dies kommt Dir bekannt vor? Glückwunsch, Du kannst Dich Mitglied im ehrenwerten Blogger/innen-Club nennen.
Du denkst „äh?“. Dann interessiert Dich meine Blogstory vielleicht.

Warum habe ich mit dem Bloggen begonnen?

Sobald ich meine Gedanken verschriftlichen konnte, habe ich dies gemacht. Beim Ausmisten (Minimalismus – eh schon wissen) fand ich etliche meiner früheren Tagebücher mit meinen Gedanken/Hoffnungen/Wünschen/Zielen.

Auch bei etlichen meiner Reisen kritzelte ich Hefte und Bücher mit dem Erlebten voll.

Bei der Ausmistaktion zählte ich diese: 17 handschriftlich geführte Reise(Tage)bücher. In denen ich zwar nachlesen, aber nichts sortieren kann. Und die Fotos zu den Reisen sind wieder gesondert aufbewahrt.

Daher beschloss ich 2016 vor meiner nächsten größeren Reise einen Blog zu starten. Kurz recherchiert und einen Namen überlegt (das dauert etwas länger – ich wollte unbedingt meine zwei Vornamen verbinden).

Und so ging im Juli 2016 «MaDo-unterwegs» mit einem Ausblick auf die Alaska/Kanada-Reise online.

Meine Blogstory zur Blogparade «Warum bloggen?»: Auswahl meiner Reise(Tage)bücher

Was motiviert mich?

Ursächlich ist ein Blog ein Tagebuch, mit der Möglichkeit, dieses öffentlich zugänglich zu machen.

Für mich ist «MaDo-unterwegs» tatsächlich ein Tagebuch, in welches ich meine

  • Erlebnisse (auf Reisen oder Streifzügen)
  • Interessen (Umweltschutz und Minimalismus)
  • Erfahrungen (mit Kosmetikartikel oder Shops)
  • sonstige Gedanken

niederschreiben kann.

Dies ist ein privater Blog und ich strebe primär nicht an, damit Geld zu verdienen. Aber: Ich strahle, wenn mein Geschreibsel noch irgendwen anderen interessiert.

Was habe ich beim Bloggen gelernt?

Viele (Online)Tools und Programme habe ich erst mit dem Bloggen kennen (und manche auch lieben *grins*) gelernt.

Besonders in Gesprächen mit Nicht-Blogger/innen, merke ich, dass diese bspw. mit Canva oder Trello nichts anzufangen wissen. Trello verwende ich mittlerweile auch privat.
(Wenn Du Trello nicht kennst: Du bist nur einen Klick von meiner Anleitung entfernt.)

Einen Blog zu betreiben, bedeutet nicht, einfach „nur“ einen Beitrag zu schreiben. Sondern Du bist Re­cher­cheur/in; Texter/in; Fotograf/in; Designer/in; Social Media-Manager/in; ITler/in; Marketer/in; et cetera in einer Person.

In einigen Bereichen konnte ich mir bereits Wissen aneignen:

  • einen Artikel strukturieren
  • mit Fotos beleben –  also zum Text passende Fotos aussuchen (Abbildungen lockern schließlich das Geschriebene auf)
  • Fotos bearbeiten – nein, nicht so verkünsteln, dass sie mit der ursprünglichen Aufnahme nichts mehr gemeinsam haben, sondern lediglich die Belichtung/Schärfe oder Kontrast anpassen
  • einheitliche Bildsprache einsetzen.
    Auch in den verschiedenen Sozialen Medien – bspw. meine Pins auf Pinterest haben nun alle ein homogenes Layout. Und werden jetzt wesentlich besser weitergepinnt, als meine anfänglichen Pins.

Über welche Hürden bin ich schon gestolpert?

Mein Beitrag zur Blogparade «Mein liebster Weihnachtsmarkt» erhielt mehrere Kommentare. Ich freute mich zwar riesig, machte aber den großen Fehler, nicht mit den Leser/innen zu interagieren *Kopfschüttel*.
Also, wenn sich jemand schon die Mühe macht, dann antworte auf den Kommentar. Und – der Kommentar sollte natürlich auch zeitnahe freigegeben werden.

Was würde ich Anfänger/innen raten?

Ich bin selber noch nicht mal zwei Jahre dabei *zwinker*, aber meine Empfehlungen:

Meine Blogstory zur Blogparade «Warum bloggen?»: Empfehlungen | Fotocredit @ pixabay - Bru-nO

Wenn Du Deine Geschichte niederschreiben möchtest, dann starte einfach (D)einen Blog – überleg nicht lange!

Was mich besonders stört und was für mich ein Grund ist, einen Blog nicht weiterzulesen: Wenn, kaum, dass ich den Artikel öffne, ein Werbe-Popup eingeblendet wird oder der Blog insgesamt mit Werbung vollgestopft ist.
Auf «MaDo-unterwegs» findest Du lediglich im Footer ein kleines Werbefenster – mit Artikel, die ich uneingeschränkt empfehlen kann.

Auch dem „like 4 like“ stehe ich eher ablehnend gegenüber. Wenn ich einer Bloggerin/einem Blogger folge bzw. den Blog in meinem Feedreader eingebunden habe, dann erwarte ich keine Gegenleistung idS, dass mir auch gefolgt wird.
Sondern, ich lese den Blog einfach gerne – weil ich etwas lerne oder rein zur Unterhaltung. In meinem Reader befinden sich rund 40 Blogs, in welchem die Schreiberin (meistens Bloggerinnen) aus ihrem Alltag erzählen. Ist dann wie eine Serie *grins*.

Sicherlich macht es einen Unterschied, ob Du nur für Dich bloggst oder ein Business damit aufbauen möchtest. Du könntest bspw. einen Blog als Ergänzung zu Deinem Kerngeschäft schreiben. So ist ein Blog wahrscheinlich auch kommerziell zu betreiben. Denn: Blog ist nicht gleich Website.

Das Wichtigste: Habe Spass!! Denn, bloggen macht Freude.

Verrate in den Kommentaren doch Deine Blogstory oder, wann Du Deinen Blog startest.
Mit dem Beitrag nehme ich an der Blogparade  «#darumbloggen (Warum bloggt ihr eigentlich?)» von Nicole teil. Den Aufruf zur Teilnahme habe ich wieder auf der Website von Manuel gefunden.

  = Externer Link, der von mado-unterwegs.com wegführt.
 Füllfeder/Blatt Papier: pixabay – Bru-nO

5 Gedanken zu “Blogparade: Warum bloggen? Meine Blogstory – inkl. Missgeschicke, die Du vermeiden solltest”

  1. Hey, ich bin durch die Blogparade #darumbloggen auf deine Seite aufmerksam geworden. Und direkt in diesem Artikel gelandet. Sehr schön geschrieben, wie ich finde. Insbesondere deine Meinung bezüglich dem „like 4 like“ finde ich wirklich gut. Ich sehe es genauso wie du. Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und sagen, dass dieses Konzept früher oder später „zusammenbricht“. Die Leser wollen unterhalten werden und nicht für einen zwanghaften Aufbau von Reichweite missbraucht werden.

    Auch deine Meinung bezüglich der Werbung und Pop-Ups teile ich absolut. Schön, dass es noch Blogger mit der gleichen Meinung gibt 🙂

    • Hallo Lukas,
      immer wenn ich im Dashboard die Benachrichtigung sehe, ein Beitrag wurde kommentiert, switche ich gleich in den Blog der Verfasserin/des Verfassers (wenn diese/r selber Blogger/in ist).

      Auf Deinem Blog gefällt mir sehr, dass Du Dich offensichtlich auch gegen die Leitlinie (die wer aufgestellt hat? *grübel*) „nur mit einer Nische werde ich gelesen“, entschieden hast.
      Und über Ausflugsziele (Nebelhöhle ohne Nebel *grins*) berichtest, aber ebenso technikaffine Personen ansprichst (Smarthome – noch plaudere ich nicht mit meinem Wohnzimmer, sondern nur mit den Pflanzen).
      Dies kommt (meiner Meinung nach) beim Lesenden an – so werden verschiedenste Interessen vereint.

      Ich freue mich, dass es mehrere Blogger/innen gibt, die dem ganzen „like 4 like“ auch ablehnend gegenüberstehen.

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