Besuch von Ronda: Spanien – Andalusien

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Kurz nach 08:00 Uhr verlasse ich meine Studentenbude *grins*. Und fahre wieder zur altbekannten «Estación de autobuses de Málaga». Denn um 09:00 Uhr fährt der Bus nach

Besuch von «Ronda»: «Puente Nuevo» - neue Brücke und Wanderung in der Schlucht «El Tajo» {Andalusien Reisetagebuch}

Dieses Mal mit der Busgesellschaft «Avanza Spain, S.A». Im Busbahnhof von «Málaga» findest Du (wie sonst in Flughäfen) die verschiedensten Unternehmen. Du musst also wissen, welches Unternehmen wohin fährt – sonst stellst Du Dich womöglich beim falschen Schalter an.

Schnell das Ticket und im Café auf der gegenüberliegenden Straßenseite noch einen Zumo de Naranja (Orangensaft) gekauft. Finde nämlich keine Cafeteria, die auch Milchalternativen anbietet – daher gibt es die paar Tage keinen Kaffee in der Früh *schluchz*.

Über «Torremolinos», «Benalmádena», «Fuengirola», «San Pedro de Alcántara» und «Marbella» geht die Fahrt.
Nach zwei Stunden immer die Küste entlang, biegen wir nun in die Berge ab. Die Serpentinen beginnen …

Nach insgesamt drei Fahrstunden kommen wir in der rund 113 km nordwestlich der Provinzhauptstadt «Málaga» gelegenen Stadt an.
Meine Unterkunft ist nur sieben Fussminuten vom Busbahnhof entfernt. Na gut, ich brauche etwas länger, weil ich trotz Plan zuerst in die falsche Richtung laufe – Orientierung ist nicht meine Superkraft *grins*.

Bis mein Zimmer fertig ist, dauert es noch ein wenig. Macht überhaupt nichts – Leichtrucksack ausgepackt; Sportschuhe angezogen; Wasserflasche und Müsliriegel eingepackt (ernähre mich schon sehr lange vegetarisch und seit kurzem vegan – habe immer Müsliriegel bei mir).

Puente Nuevo und Wanderung in der Schlucht El Tajo

Die Angestellte drückt mir einen Plan in die Hand und dann mache ich mich auf den Weg zur «Puente Nuevo». Bedeutet „neue Brücke“ – ist aber relativ, den 1751 wurde mit dem Bau des 98 m hohen Meisterwerks begonnen. Ganze 50 Jahre wurde an der Brücke mit den vier Bögen gebaut. Architekt war der Spanier José Martín de Aldehuela (1729 bis 1802).

«Ronda»: «Puente Nuevo» - neue Brücke {Andalusien Reisetagebuch}
«Ronda»: «Puente Nuevo» – neue Brücke {Andalusien Reisetagebuch}

Die Brücke verbindet die Altstadt mit der Neustadt und überquert die tiefe Schlucht («El Tajo»).

Wenn Du von der Neustadt kommst, biege gleich nach der Brücke auf der rechten Seite in die Straße ein. Diese endet an einem idyllischen Platz («Plaza de María Auxiliadora») mit einem Gitarrenspieler, einem Fiaker (das Pferd steht hier wenigstens im Schatten – im Wien gibt es dbzgl. seit Jahren Diskussionen; never ending Story und die Pferde müssen weiterhin in der Hitze stehen *abschweif*).

Am hinteren rechten Ende des Platzes beginnt ein cirka zwei Meter breiter Weg. Nach kurzer Zeit der erste Look-out-Point. Ich gehe weiter und weiter. Der Weg verändert sich und verengt sich zu einem Trampelpfad – sehr oft muss ich mich ducken, um unter den Gewächsen durchzupassen. Längst bin ich alleine. Die allermeisten Touristen kehren beim Aussichtspunkt wieder um; einige gehen ein Stückchen weiter.

Sehr weit unten im „Grand Canyon von Andalusien“ entdecke ich Lost Places. Es ist soooo schön und ruhig. Einfach traumhaft.

Mein Fuß bleibt in der Luft hängen, habe gerade ein verfallenes Gebäude (vielleicht ein Wohnzimmer, wer weiß?) durchquert und mitten im Weg befindet sich ein riesiges Loch. Hatte schon ein Loch überquert – jenes war nicht allzu groß.
Hier ist allerdings Schluss, denn auf der anderen Seite ist der Weg vielleicht eine Fußbreit schmal. Alleine ist es mir ein wenig zu tricky. Wenn ich ausrutsche, bin ich schneller als mir lieb ist, am Boden der Schlucht angekommen.

Es ist heiß – aber hier unten ist viel Schatten und auch weiter oben sind immer wieder Schattenplätze zu finden.

Rundgang durch die Altstadt La Ciudad

Nach der Wanderung finde ich ein kleines Restaurant mit schattigen Innenhof.

Gestärkt nach einem schmackhaften Salat, geht die Besichtigung der Altstadt mit ihren wunderschönen kleinen Gassen und Bauwerken weiter:

  • Vorbei am «Minarete de San Sebastián» (Minarett von St. Sebastian) – war ursprünglich Teil einer der Moscheen von «Ronda» und wurde zu einem Glockenturm umgebaut
  • zum «Palacio del Rey Moro» (Palast des maurischen Königs)
  • und «Puente Viejo» (alte Brücke) – aus der Zeit der maurischen Herrschaft

«Ronda»: «Puente Viejo» - alte Brücke {Andalusien Reisetagebuch}

  • durch den «Arco de Felipe V» (Torbogen von Philipp V) – laut einer Inschrift auf einem Stein neben dem Tor wurde der Bogen 1742 gebaut

«Ronda»: «Arco de Felipe V» - Torbogen von Philipp V {Andalusien Reisetagebuch}

  • zu den «Baños Árabes» (arabische Bäder) – den Eintritt in Höhe von EUR 3,50 habe ich mir gespart. Bin stattdessen weiter zur dritten Brücke gegangen
  • der «Puente Árabe» (arabische Brücke) – aus dem frühen 17. Jahrhundert

«Ronda»: «Puente Árabe» - arabische Brücke {Andalusien Reisetagebuch}

Rückfahrt nach Málaga

Pünktlich um 07:00 Uhr lautet am nächsten Tag mein Wecker. Nun, es ist nicht „mein“ Wecker, sondern der des ganzen Viertels – die Kirchenglocken läuten. Schnell mache ich mich zurecht und verstaue alles im Rucksack.

Als Überraschung erhalte ich beim Auschecken noch ein kleines Frühstückspaket. Das Frühstück ist im Übernachtungspreis inkludiert, steht aber um diese Uhrzeit noch nicht bereit.
Den Apfel und den Saft nehme ich sehr gerne an.
Der Weg zum Bahnhof ist super easy – von der Unterkunft nach links, bis ich anstoße und dann noch einmal nach links.

Gemütlich geht die Fahrt durch das Hinterland von Andalusien. Nachdem ich in «Bobadilla» umgestiegen bin, geht es durch die Berge von Andalusien – und zwar wirklich durch. Ein Tunnel schließt an den nächsten an.

bei der Zugfahrt von «Ronda» nach «Málaga» {Andalusien Reisetagebuch}
bei der Zugfahrt von «Ronda» nach «Málaga» {Andalusien Reisetagebuch}

Beim Bahnhof «María Zambrano» in «Málaga» schnell über die Straße – dort ist der Busbahnhof situiert. Mit dem Flughafenbus zum Flughafen, wo vor fünf Tagen die Andalusien-Reise begann.

Flug nach Wien

Der Rückflug wird von der Fluggesellschaft «Level» durchgeführt – mit einem Airbus A321.
«Kiwi.com», über welche ich die Flüge buchte, checkte mich auf einem Fensterplatz ein. Bei dieser Online-Reiseagentur suchst, buchst und zahlst Du Deinen Flug – den Rest erledigt das Unternehmen.

Wie auch beim Hinflug ist für Getränke und Speisen zu zahlen. Mir kommt so vor, als seien die Preise höher als bei «Wizz Air» – bspw. für ein Brot mit Schinken und Käse EUR 6,50.

Mir macht es bei einem Kurzstreckenflug überhaupt nichts, dass die Verpflegung im Flugticket nicht inkludiert ist. Aber ich würde sehr gerne wissen, wo ich lang fliege. Also hätte ich gerne einen Monitor – es genügt ja alle paar Reihen ein ausklappbarer Monitor in der Decke.
Aber auch bei diesem Low-Budget-Flug muss ich „wo liegt welches Land“ spielen – eigentlich „was ist das für ein Inselchen“….

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Warst Du bereits in Andalusien? Freue mich auf Deine Reisemomente in den Kommentaren.

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