Mein Kleiderschrank platzt nicht aus allen Nähten. Und soll es auch nicht. Trotzdem wollte ich mehr Vielfalt in meiner Garderobe, ohne ständig neue Teile zu kaufen.
Selbst Secondhand heißt: Ich besitze das Teil. Also probierte ich etwas anderes aus: Kleidung leihen statt kaufen.
Die Idee trage ich seit neun Jahren mit mir herum. Damals wollte ich es bei Endlos Fesch versuchen und scheiterte an der Abholung: bestimmte Zeiten, bestimmte Orte. Nichts davon passte in meinen Alltag.
Der Wunsch blieb liegen, bis ich Le Closet (Werbelink) entdeckte.
Le Closet kommt aus Frankreich und liefert auch nach Österreich. Du suchst dir sechs Stücke (Kleidung und/oder Accessoires) aus, sie kommen per Post, du trägst sie einen Monat lang, schickst sie zurück und wählst neue.
Acht Boxen habe ich inzwischen bestellt. Was gut lief, was nicht und ob sich das für dich rechnet: Das liest du hier.

Le Closet in 90 Sekunden
| Was | Kleidung mieten statt kaufen. Du wählst deine Teile selbst aus, sie kommen per Post nach Hause. Zu Le Closet (Werbelink) |
| Preis | Erste Box EUR 69,99, danach EUR 79,99 pro Monat |
| Inhalt | 6 Teile pro Box, manchmal 7 |
| Laufzeit | Monat für Monat, jederzeit kündbar |
| Pause | 15 Tage bis 3 Monate (praktisch, wenn du länger unterwegs bist) |
| Inklusive | Lieferung, Rücksendung, Reinigung und Bügeln |
| Lieferung | Österreich, Deutschland und 14 weitere europäische Länder. Die Schweiz fehlt bislang (Grund für eine Beschwerde-Mail an Le Closet 🤣). |
| Website | auf Deutsch, stellenweise holprig übersetzt |
| Zustand | frisch gewaschen und gebügelt, geruchsneutral. Neuwertig war fast alles: Bei drei von rund 45 Kleidungsstücken sah ich lose Fäden oder leichtes Pilling. |
Die erste Box: Auf der Suche nach der richtigen Größe
Bestellt am Mittwoch, den 21. Jänner 2026. Geliefert schon am Montag, den 26. Jänner.
In Wien war es eisig kalt, und ich wählte vor allem Pullover. Dabei zeigte sich schnell ein Problem: Ich tat mich schwer mit der Größe.
Le Closet nennt zu jedem Artikel eine Referenz: „Mélissa ist 170 cm groß und trägt Größe S.“ Klingt hilfreich, nur: Ich bin 1,79 m groß und habe lange Arme. Bei sehr vielen Oberteilen in Standardgröße 38 sind für mich die Ärmel zu kurz. Deshalb kaufte ich früher gezielt in Online-Shops für große Menschen, dort war die Auswahl einfach besser.
Bei Le Closet musste ich ausprobieren, mir selbst ein Bild machen und vor allem die Kommentare zu den einzelnen Stücken lesen. Ich experimentierte mit allem von S bis L:

Passt oder passt nicht? Meine Bewertung
| Teil | Passform | Meine Meinung |
|---|---|---|
| Hose, kariert (Onlalivia) | ❌ Zu weit in der Hüfte, 7 cm zu kurz | Das Muster und die Galonstreifen gefielen mir. Aber: Die Hose rutschte an der Hüfte und endete deutlich über dem Knöchel. Auch mit Stiefeletten konnte ich sie nicht tragen. |
| Jeans, schwarz (Gela) | ✓ Taille perfekt, 2 cm zu kurz | Die Schnürung vorne ist ein schönes Detail, deutlich interessanter als ein Standard-Reißverschluss. Mit Stiefeletten trug ich sie gern. |
| Weste, hellblau (Lesasha) | ✓ Ärmel passen! | Endlich ein Teil, bei dem auch die Ärmellänge stimmte – bei meiner Größe keine Selbstverständlichkeit. Das Material ist kuschelig und weich. Gerne getragen. |
| Pullover, weiß mit Streifen (Pull Nelia) | ❌ Ärmel 5 cm zu kurz | Warm und gut geschnitten. Ich trug ihn trotzdem und zog die Ärmel ständig nach unten. Ein kleiner Fehler: Am Rücken lösten sich ein paar Fäden, die ließen sich aber leicht wieder einfädeln. |
| Pullover, mit Muster (Pull Floria) | ❌ Ärmel 7 cm zu kurz | Dick und warm, ein Winterpullover, wie ich ihn mir wünsche. Das Muster fällt auf. Schade um die Ärmel: Zehn Zentimeter mehr, und daraus wäre mein Lieblingsstück geworden. |
| Pullover, burgund (Pull Perry) | ✓ Passt auch bei 1,79 m | Mein Liebling aus dieser Box. Größe stimmt, die goldenen Knöpfe fallen auf. Nachteil: Das Material fusselt und bildet schnell Knötchen. |
Vier von sechs Teilen passten nicht richtig. Ernüchternd? Ein bisschen schon. Gleichzeitig wusste ich danach genau, worauf ich achten muss.
Und dann klingelte das Telefon
Zwei Tage nach der Bestellung rief Le Closet an. Für meine zweite Box dürfte ich sieben Stücke wählen statt sechs. Das überraschte mich: Offenbar schaut dort jemand auf einzelne Bestellungen, statt nur Pakete durchzuschleusen.
Zwei Tricks für die richtige Größe
Nach der ersten Box wusste ich: Die Größe entscheidet über alles. Zwei Dinge helfen mir dabei.
Erstens: Suche in den Kommentaren nach Körpergrößen
Unter jedem Artikel schreiben Leute, wie das Teil bei ihnen sitzt. Viele nennen dabei ihre Größe. Und das ist die eigentliche Information. Steht dort, dass Größe S bei 1,65 m perfekt sitzt, weiß ich sofort: Für mich wird das nichts. Schreibt aber eine Person mit 1,78 m, dass ein Teil gut passt, werde ich hellhörig. Seitdem stimmt die Größe viel öfter.
Zweitens: Klicke dich zur Materialangabe durch
Auf der Website findest du bei jedem Artikel „Details“ und darunter „Mehr dazu“. Dort steht nicht nur die Größe, sondern auch, woraus das Teil besteht (zum Beispiel 100 % Baumwolle). Das lohnt sich, wenn du auf bestimmte Stoffe achtest oder Mischgewebe meidest.

Was fehlt: die Hosenlänge
Bei Hosen steht die Größe da, die Innenbeinlänge aber nicht. Für mich mit 1,79 m heißt das jedes Mal raten. Und wer klein ist, hat dasselbe Problem von der anderen Seite: Wird die Hose am Boden schleifen? Eine einzige Zahl in Zentimetern würde das lösen (Liebes Le Closet Team, falls ihr mitlest 😉).
Mit diesen zwei Tricks suchte ich in den folgenden Boxen gezielt nach Teilen, die ich sonst nie kaufen würde: zu auffällig, zu teuer, zu weit weg von meinem üblichen Stil.
Boxen 2 bis 6: Die unerwarteten Lieblingsstücke
Ab hier wurde es gut. Nicht sofort und nicht bei jedem Teil, aber die Trefferquote stieg spürbar.

Box 3 (März): Eine Hose, die passt
Hellgraue Wide-Leg-Jeans, Größe 38. Und die Länge stimmte tatsächlich bei meinen 1,79 m. Klingt banal, ist es aber nicht: Taille und Hüfte sitzen, das Bein fällt gerade, nichts spannt. Diese Jeans borge ich mir wieder aus.
Box 4 (April): Der Pullover, auf den ich angesprochen werde
Weiß mit schwarzem Muster auf den Ärmeln. Das Design fällt so auf, dass mich regelmäßig Leute darauf ansprechen. Der Schnitt sitzt: weder zu weit noch zu eng.
Die Ärmel sind bei mir zwar rund 10 cm zu kurz. Dieses Mal störte mich das nicht: Der Schnitt bauscht leicht, ich schiebe die Ärmel einfach hoch, und es sieht aus, als wäre es so gedacht.
Gekauft hätte ich ihn, wenn der Preis nicht EUR 69,99 wäre. Le Closet reduziert allerdings regelmäßig: 30 % im Sommer, Muttertagsrabatt und ähnliche Aktionen. Beim nächsten Winter-Rabatt könnte dieser Pullover bei mir landen.
Box 4, zweiter Teil: Die Ohrringe, die nie ankamen
Etwas fehlte. Ausgerechnet die Statement-Ohrringe, auf die ich mich am meisten gefreut hatte. Und für die ich einen Plan hatte: Zu diesem Zeitpunkt stand ein Abendevent an, und ich hatte darauf gebaut, meinen Look damit aufzupeppen.
Zuerst dachte ich, ich hätte etwas übersehen. Ich durchsuchte die Box; griff in die Hosentaschen der Kleidung; prüfte, ob die Verpackung wirklich verschlossen war. Nichts. Die Ohrringe waren einfach nicht da.
Noch am selben Tag schrieb ich Le Closet. Innerhalb einer Stunde kam die erste Rückfrage: Ob die Box wirklich verschlossen war? Ob ich überall nachgesehen hätte? Ich bestätigte beides. Zwei Stunden später stand die Lösung: Bei der nächsten Box dürfte ich mir zwei zusätzliche Artikel gratis aussuchen.
Meine ehrliche Reaktion? Enttäuscht. Natürlich ist das ein Luxusproblem, niemand braucht Statement-Ohrringe zum Überleben. Gefreut hatte ich mich trotzdem, und zum Event ging ich ohne.
Was mich versöhnte: das Tempo. Drei Stunden von der Meldung bis zur fairen Lösung.
Die ersten drei Boxen kamen vollständig und pünktlich an, geliefert wird durchweg schnell.
Ein bisschen schade fand ich, dass niemand die Ohrringe einfach nachschickte. Ein Kuvert, ein kleines Schmuckstück, fertig. Aber vermutlich laufen die Prozesse anders.
Und es hat tatsächlich geklappt: Bei Box 5 konnte ich mir acht Artikel aussuchen (davon die zwei Gratisartikel).
Was ich daraus mitnehme: Der Service ist nicht fehlerfrei. Wie Le Closet mit Fehlern umgeht, überzeugt mich trotzdem.

Box 5 (Mai): Zwei Volltreffer
Bei der blau-weiß gestreiften Bluse sitzen sogar die Ärmel (bei mir eine kleine Sensation). Reine Baumwolle, kein Mischgewebe, und im Sommer bleibt sie angenehm kühl. Elegant oder sportlich, beides geht.
Dazu silberne Ohrringe. Die kamen tatsächlich an, und sie wiegen fast nichts (anders als viele Ohrringe, die schon nach einer Stunde an den Ohren ziehen).
Box 6 (Juni): Das erste Sommerkleid
Luftig, leicht, und die Größe stimmte auf Anhieb. Die kurzen Flatterärmel sind so geschnitten, dass ich die Arme heben kann, ohne dass etwas verrutscht. Klingt nach einer Kleinigkeit, entscheidet aber darüber, ob ich ein Kleid wirklich anziehe.
Aus der Box in meinen Kleiderschrank

Bei Box acht ist es dann passiert: Ich kaufte zum ersten Mal etwas. Sogar zwei Teile. Eine Hose, auf die mich ständig jemand ansprach und die einfach saß. Und dann eine Jacke aus derselben Box. Beide gab es mit 40 % Rabatt, und da griff ich zu.
| Original | Bezahlt | |
|---|---|---|
| Hose | EUR 55,00 | EUR 33,00 |
| Jacke | EUR 52,00 | EUR 31,20 |
| Zusammen | EUR 107,00 | EUR 64,20 |
Knapp EUR 43,00 gespart, und zwar bei Teilen, die ich einen Monat lang getragen hatte, bevor ich mich entschied.
Die Hose passt wie angegossen, die zwei Prozent Elastan machen sich beim Tragen sofort bemerkbar (nichts kneift, nichts zwickt). Beschrieben wird sie als knöchellang; bei meinen 1,79 m endet sie aber knapp unter der Wadenmitte. Aus der Ankle-Hose wurde also eine 7/8-Hose. Für mich passt genau das.
Die Jacke ist am Rumpf kurz geschnitten und endet auf Höhe des Hosenbunds. Und jetzt kommt das Seltene: Die Ärmel sind lang genug. Bei 1,79 m und langen Armen ist das der Grund, warum ich sie gekauft habe.
Ein Ding rein, ein Ding raus
Zwei neue Teile heißen bei mir: zwei alte gehen. So halte ich meinen Schrank seit Jahren im Gleichgewicht.
Die Jacke ersetzt eine Übergangsjacke, mit der ich nie richtig warm wurde. Die Ärmel stimmten sogar, aber der Schnitt war mir zu weit. Kein Fehlkauf, sie hat ihre Jahre gemacht. Nur Freude löst sie nicht mehr aus, um es mit Marie Kondo zu sagen. Also darf sie weiterziehen.
Und genau so soll es laufen. Ich trug beide Teile einen Monat lang im Alltag. Erst danach entschied ich. Kein Fehlkauf, kein Teil, das ungetragen im Schrank hängt, sondern Kleidung, die ich schon kannte, bevor sie mir gehört.
Die Rückgabe: Zwei Minuten, kein Müll
Zurückschicken klappt problemlos. Die Kleidung kommt in dieselbe wiederverwendbare Stofftasche mit Reißverschluss, in dem sie ankam. Das ist der zweite nachhaltige Punkt beim Ausleihen: Es fällt kein Müll an. Keine Kartons, keine Plastikfolie, kein Klebeband.
Der Ablauf dauert zwei Minuten:
- Kleidung in die Box legen
- Einen Kabelbinder durch den Schieber des Reißverschlusses fädeln, damit unterwegs nichts aufgeht
- Das vorbereitete Rücksendeetikett aufkleben
Fertig. Dann bringe ich die Tasche zu einer DPD-Paketstation.
Und keine Sorge, falls du nicht zentral wohnst: Ins Stadtzentrum musst du dafür nicht. Bei mir sind es 15 Minuten zu Fuß, und ich habe zwei Paketstationen in der Nähe.
Die Box abgeben, und schon geht’s los mit der nächsten.

Besser, aber nicht perfekt
Le Closet setzt auf Kreislaufwirtschaft: Kleidung hängt nicht im Schrank, sondern zirkuliert. Die Teile kommen von Marken, die auf Nachhaltigkeit setzen, oder aus Restbeständen, die sonst ungetragen blieben. Gereinigt wird nach eigenen Angaben nur mit schonenden Mitteln (nachprüfen kann ich das nicht).
Die Qualität überzeugt mich. Diese Teile überstehen mehrere Runden, und genau darin liegt der Unterschied zu Fast Fashion.
Ehrlich bleibt trotzdem: Auch dieses System hat Schattenseiten. Jede Box fährt einmal hin und einmal zurück, das kostet CO₂. Jede Reinigung kostet Wasser und Energie. Ob „umweltfreundlich“ hier zutrifft oder nur gut klingt, kann ich nicht überprüfen. Andere haben es versucht:
📊 Was die Forschung sagt
Die gute Nachricht: Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung hat drei Jahre lang Miet-Modelle für Mode untersucht. Geteilte Mode spart im Vergleich zum Einzelkauf rund 31 Prozent Treibhausgase, 31 Prozent Energie und 37 Prozent Wasser. Der Grund: Es müssen insgesamt weniger Kleidungsstücke produziert werden, und diese Ersparnis gleicht den häufigeren Versand mehr als aus.
Die schlechte Nachricht: Eine finnische Studie von 2021 kam zum gegenteiligen Schluss. Dort schnitt das Mieten von allen fünf untersuchten Varianten am schlechtesten ab, sogar schlechter als kaufen und wegwerfen. Wichtig dabei: In diesem Modell holten die Kundinnen ihre Kleidung im Laden ab, und die Autofahrten dorthin verursachten den Großteil der Emissionen. Bei einem Versandmodell wie Le Closet fällt das weg (vorausgesetzt, du fährst nicht mit dem Auto zur Paketstation).
Und das ist der entscheidende Punkt: Die Rechnung geht nur auf, wenn du dadurch tatsächlich weniger kaufst. Beim deutschen Anbieter Stay Awhile sank der Anteil neu gekaufter Kleidung bei den Kundinnen von 73 auf 33 Prozent. Wer dagegen weiter shoppt und sich ein Abo dazu leistet, verschlechtert seine Bilanz.
Zum Vergleich: Der Kauf von Kleidung verursacht in Deutschland rund 135 kg CO₂ pro Person und Jahr, so viel wie eine Autofahrt von Stuttgart nach Hamburg.
Diese Zahlen stammen von deutschen Anbietern. Le Closet verschickt aus Frankreich, die Wege sind länger; übertragbar ist das nur bedingt.
Quellen: Fraunhofer ISI, Wear2Share (2023) · Levänen et al., Environmental Research Letters (2021) · Umweltbundesamt
Für mich rechnet es sich trotzdem. Weil ich generell wenig Kleidung kaufe. Le Closet ersetzt Käufe, die ich sonst gemacht hätte. Vor allem bei Teilen, die ich selten trage: auffällige Stücke, Experimente, Handtaschen. Es kommt nicht zu meinem Konsum dazu, es tritt an seine Stelle. Darauf kommt es an.
Wer schon viel kauft und sich zusätzlich ein Abo gönnt, dreht die Rechnung um. Dann wird aus einem Ersatz eine Ergänzung, und der ökologische Vorteil löst sich auf.
Was mich das gekostet hat
| Erste Box | EUR 69,99 |
| Boxen 2 bis 8 | 7 × EUR 79,99 = EUR 559,93 |
| Acht Monate zusammen | EUR 629,92 |
| Gekaufte Teile (Hose, Jacke) | EUR 64,20 |
Rund EUR 630,00 in acht Monaten, dafür etwa 50 Kleidungsstücke im Wechsel. Umgerechnet zahle ich pro Teil rund EUR 13,00 – für einen Monat Tragen, inklusive Versand in beide Richtungen und Reinigung.
Ob das viel ist, hängt davon ab, womit du vergleichst. Gegen Secondhand-Läden: teuer. Gegen einen Kleiderschrank voller Fehlkäufe: günstig.
Für wen lohnt sich das?
Ja, wenn du …
- wenig besitzen und trotzdem Abwechslung willst (Werbelink)
- gern Dinge trägst, die du nie kaufen würdest: auffällige Teile, Experimente
- vor einem Kauf lieber einen Monat testest als fünf Minuten in der Umkleidekabine
- ein festes Monatsbudget für Kleidung hast und dich daran halten möchtest
Nein, wenn du …
- sowieso selten neue Kleidung brauchst, dann kommen EUR 80,00 im Monat einfach obendrauf
- an deinen Sachen hängst und ungern abgibst
- sehr klein oder sehr groß bist und wenig Geduld für Fehlgriffe mitbringst
- ohne Rückgabe-Stress leben willst: Einmal im Monat musst du zur Paketstation
Was ich vor Le Closet gemacht habe
Über Secondhand habe ich hier schon mehrmals geschrieben: Im August 2018 über meine Bestellung bei ubup, heute Momox Fashion. Und weil Minimalismus nicht im Kleiderschrank aufhört: im März 2018 über die besten Orte für gebrauchte Bücher.
Auch in Secondhand-Läden stöbere ich immer noch gern, ob in Wien oder auf Reisen – zum Beispiel in Breslau.
Nur: Was ich dort mitnehme, bleibt bei mir. Ohne Probemonat, ohne Rückgabe.
Genau das ist der Unterschied.
Und du?
Leihst du schon Kleidung, oder klingt das für dich nach zu viel Aufwand? Schreib es mir in die Kommentare.
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