Costa Rica: Tag 23 und 24: Rückreise nach Wien – von San José über Panama City und Frankfurt

{ Werbung, da Marken-/Firmen-/Ortnennung ohne Auftrag // Produkt/Unterkunft selbst bezahlt }


San José

Kurz vor 04:00 Uhr morgens klingelt mein Handy – meine Großmutter erkundigt sich, wie es mir denn gehe? Auf meinen verschlafenen Hinweis, dass sie mich aufgeweckt hat; meint sie, es sei doch schon Mittag? *Kopf auf Tischplatte*
Dabei habe ich heute soo gut geschlafen. Bei dieser Übernachtung im Hotel «Don Carlos» bewohne ich ein Zimmer auf der mittleren Ebene und nicht, wie beim letzten Mal, in der untersten.

Nach dem kontinentalen Frühstück, welches wirklich sehr einfach ausfällt, marschiere ich zum «Mercado Artesano», um für eine Arbeitskollegin eine kleine schwarze Umhängetasche mit aufgedrucktem farbigen Landnamen zu kaufen. Gibt es üblicherweise in Souvenirläden; bisher habe ich in «Costa Rica» allerdings nur große Umhängetaschen gesehen. Die Verkäufer sind sehr bemüht und wuseln herum, um mir die gewünschte Tasche zu zeigen. Aber diese gibt es nicht. Da wird die Tochter der Freundin meiner Arbeitskollegin traurig sein.

Pünktlichst um 11:00 Uhr werde ich vom selben Fahrer, der mich bereits vor über drei Wochen in Empfang genommen hat, abgeholt.
Im Minutentakt wiederholt er „mucho traffico“. Da hat er aber sowas von Recht. Die Südosttangente oder die A4 (bzw. stell‘ Dir eine viel befahrene Autobahn bei Dir vor) am Montagmorgen.
Aber, nach 45 Minuten sind wir am Flughafen angekommen.

Flug nach Panama City

Jetzt heißt es warten – beim Check-In sind zwar vier Schalter geöffnet, jedoch einen blockiert ein junger Herr mit was auch immer. Bei einem anderen checkt eine Frau vier Koffer ein und muss noch umpacken. Ein anderer ist für Star Gold-Passagiere reserviert.
Nach 20 Minuten darf ich mich in die „Passport-Schlange“ einordnen. Gut, dass der Flieger erst in zwei Stunden abhebt; allerdings beginnt das Boarding bereits in einer Stunde.
Die Passagiere werden von A nach C geschickt, damit die Mitarbeiter/innen bei B aufarbeiten können. Nach und nach kommen wir bei B (der eigentlichen Pass- und Sicherheitskontrolle) an. Sonst verschönern wir das Gebäude *lach*. Manche hampeln auf der Stelle – dies bringt aber nichts, oder?
Nach rund 40 Minuten ist sichergestellt, dass ich ich bin und keine Waffen oder bedrohliche Flüssigkeiten bei mir habe *Augen roll*.
Schnell einen Kaffee gekauft; Wasserflasche wieder aufgefüllt und die restlichen Colones in eine durchsichtige Spendenbox geschmissen.
Dann geht’s Richtung Gate 9.

Um 14:25 Uhr rollen wir los und nach einem kurzweiligen Flug landen wir um 16:30 Uhr (Panama Zeit) in «Panama City». Nur ein kurzer Aufenthalt von einer Stunde und es geht weiter Richtung Europa.

Beim Flug «San José» nach «Panama City» bin ich neben einer Dame gesessen, die für das costa-ricanische Tourismusministerium arbeitet. Seit 1,5 bis zwei Jahren ist der Tourismus wichtigste Einkommensquelle – vor dem Export von Bananen und Ananas. Sie wirbt bspw. auf Ferienmessen in Deutschland und der Schweiz, da es möglich ist (bzw. bald sein wird) von diesen Ländern direkt nach «Costa Rica» zu fliegen.
Nun ja, auch ohne Werbung habe ich «Costa Rica» entdeckt.

Flugzeug als Symbol für die lange Rückreise von «San José» über «Panama City» und «Frankfurt» nach «Wien»

Flug nach Frankfurt

Überraschenderweise wird in «Panama City» direkt beim Gate erneut eine Sicherheits- und Passkontrolle ausgeführt – wieder ist es erforderlich, meine Wasserflasche innert kürzester Zeit auszutrinken. Dann bekomme ich ein Pickerl auf meine Boardingkarte und darf in der „Area Grupo 2“ Platz nehmen (am Boden sind noch etliche Plätze frei *grins*). Beim Warten in der Schlange (habe ich heute bereits mehrmals geschrieben, oder?) meint der junge Bursch, dessen Reisepass ich entnehmen kann, dass er aus Honduras kommt, vor mir „mucho frío“ – der Arme, in Deutschland wird es noch kälter sein.

20 Minuten steht der Flieger bei der Startbahn rum, bis ich dann doch die Turbinen höre und das Flugzeug sich immer schneller und schneller bewegt und wir abheben.
Meine Sitznachbarin wechselt in eine andere Sitzreihe; so habe ich neben zwei Plätzen auch zwei Polster und Decken für mich – heute finde ich es im Flieger echt kalt.
Eine Stunde nach dem Start meldet sich (nach der obligatorischen Begrüßung) wieder der Käpt’n, um mitzuteilen, es sei ein unruhiger Flug. Ist mir noch gar nicht aufgefallen *zwinker* – die Zeitung (teile ich mir gemeinschaftlich mit einem Herren aus einer anderen Sitzreihe) wackelt in meiner Hand. Insgesamt ist der Flug eher unruhig.

Als vegetarisches Essen erhalte ich (drei Mal darfst Du raten) – richtig: Pasta mit Tomatensauce.

Flug nach Wien

Mit Verspätung landen wir in «Frankfurt» am Vorfeld und werden mit dem Bus zum Terminal gebracht. Mein Anschlussflug geht in 50 Minuten. Zuerst muss ich eine Passkontrolle, dann eine Fahrt mit der Flughafen-Shuttelbahn zum anderen Terminal und noch eine Sicherheitskontrolle meines Handgepäcks hinter mich bringen. Und die Zeit läuft. Noch 20 Minuten …..
Ohne Probleme komme ich durch die Kontrolle und jetzt heißt es Füße in die Hand nehmen und laufen. 5 Minuten vor Abflug komme ich am Gate an *keuch*.

Mit nur 10 Minuten Verspätung starten wir. Was die Leute alles an sogenanntem Handgepäck mithaben, verstehe ich nicht – die Kabinenbesatzung hat einige Schwierigkeiten, die Gepäckfächer zu schließen. Manche der „Handgepäck-Koffer“ füllen ein kleines Fach fast allein.

Um kurz vor 15:00 Uhr lande ich in Wean und so geht diese märchenhafte | bezaubernde | eindrucksvolle | sensationelle | phänomenale Reise zu Ende.
Aber, in den Bildern (es kommt noch eine «Costa Rica»-Bildergalerie) lebt die Erinnerung weiter.

Notizbuch mit Zitat von Aurelius Augustinus: "Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon." Im Hintergrund befinden sich eine alte Weltkarte sowie eine Kamera und Retrofotos.

 

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2 Gedanken zu “Costa Rica: Tag 23 und 24: Rückreise nach Wien – von San José über Panama City und Frankfurt

    • Wow, bereits fünfmal Costa Rica – dann bist Du ja schon fast eine „tica“ *zwinker*.
      ❤️-lichen Dank für Dein Kompliment, liebe Renate, und einen wundervollen Aufenthalt in diesem so facettenreichen Land.
      Alles Liebe aus Wien.

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