Madeira bedeutet für mich: wandern, staunen und genießen.
Deshalb findest du hier meine persönlichen Eindrücke und Erlebnisse. Und unter „Hilfreiches kompakt“ meine besten Tipps für alles, was du für deinen eigenen Madeira-Trip wissen solltest. 🥾🌿
Während viele Madeira-Reisende die Insel mit dem Mietwagen erkunden, wechselte ich die Perspektive – und entschied mich für die langsame, nachhaltige Variante: mit dem Rucksack, den öffentlichen Verkehrsmitteln und viel Zeit für die kleinen Entdeckungen am Wegesrand. Was ist mit den Strecken, wo keine Busse fahren? Da half mir auch mal ein Taxi oder Bolt.
Damit du besser einschätzen kannst, wie gut (oder gemütlich) das klappt, habe ich dir auch meine Buszeiten mitgestoppt – inklusive Wartepausen, Umstiege und Ankunftszeiten. Vielleicht hilft’s dir bei der eigenen Planung.
Funchal ist für viele der erste Ankerpunkt auf Madeira – zurecht, denn von hier aus lassen sich spannende Wanderungen und Tagesausflüge starten. Und das Beste: Du benötigst kein Auto dafür. In diesem zweiten Teil meiner Serie „Madeira autofrei entdecken“ nehme ich dich mit auf vier Touren – inklusive Busabenteuer, Wanderwegen und einer kleinen Seefahrt nach Porto Santo.
Monte → Camacha: Körbe, Kopfsteinpflaster und Kaffeeduft
Das Viertel rundum mein Airbnb erwacht mit dem ersten Licht – das Café gegenüber öffnet seine Türen, irgendwo geht ein Garagentor hoch, Autos brummen vorbei. Wer ländliche Ruhe sucht, ist hier vielleicht nicht ganz richtig (diese kommt aber noch auf der Reise) – meine Unterkunft liegt in einer Straße, in der das echte Leben pulsiert.
08:30 Uhr, Funchal. Ich mache mich auf zur Bushaltestelle. Ziel: Monte, ein Stadtteil oberhalb von Funchal. Kurz davor noch ein schneller Espresso aus der Panadería – und los geht’s. Der Bus Nr. 20 bringt mich durch die Serpentinen hoch.
Monte ist ein Stadtteil von Funchal, der sich rund 600 Meter über dem Meeresspiegel befindet und mit seiner Aussicht, dem kühleren Klima und seinen Gärten schon seit Jahrhunderten Erholungssuchende anzieht – früher auch den Adel.
Bekannt ist Monte vor allem für die Wallfahrtskirche Igreja de Nossa Senhora do Monte, die traditionsreichen Korbschlittenfahrten und die spektakuläre Seilbahnfahrt von Funchal hinauf in den Ort.
Ein absolutes Highlight ist der Jardim Tropical Monte Palace – ein aufwendig gestalteter tropischer Garten mit Kunstwerken, Koi-Teichen, asiatischer Architektur und einem fantastischen Blick über die Bucht von Funchal.
Oben angekommen, stoße ich ein paar Schritte später auf die kleine Gedenkstätte Fontenário de Nossa Senhora do Monte. Ich zünde eine Kerze an – es fühlt sich gut an, diesen Tag so zu beginnen.
Dann wandere ich durch den gepflegten Park, treffe auf die traditionellen Korbschlittenfahrer (alle männlich, zumindest heute), die die mutigen (oder neugierigen) Tourist*innen per Holzschlitten zurück ins Tal sausen lassen.
Noch ist es ruhig – nur ein älteres Paar steigt in einen der Körbe.
Vorbei an zwei Seilbahnstationen und einem Transporter voller leerer Körbe (ah, so kommen sie wieder nach oben) beginnt die eigentliche Wanderung.
Sie startet gemütlich – breite Wege, Kopfsteinpflaster, Wald zu beiden Seiten.
↔ 13,7 km ↗ 160 hm ↘ 310 hm.
Weg: Die Strecke ist alles andere als eintönig: Vom gepflasterten Weg geht es weiter über gepflegte Forstwege, später über schmale, teils überwachsene Pfade. Waldlichtungen, Zikadensummen, das Rascheln von Eidechsen. Nur einmal verliere ich die Orientierung und lande kurz im Dickicht – aber auch das gehört ja zum Wandern irgendwie dazu.
Ausrüstung: Wanderstöcke nicht unbedingt erforderlich. Sind beim bergab gehen jedoch hilfreich.
Mit Blüten im Blick und dem leisen Plätschern der Levada an der Seite – Schritt für Schritt Richtung Camacha.
Das letzte Stück führt entlang einer wenig befahrenen Landstraße bergab nach Camacha. Und dort, an der Haltestelle Largo da Achada, kommt – wie bestellt – der Bus nach Funchal. Ob Zufall oder Schicksal?
14:50 Uhr, Funchal. Zurück. Müde. Zufrieden.
Wenn du Lust hast auf eine ruhige, nicht überlaufene Strecke – und gleichzeitig ein wenig Kontrastprogramm zu den Levadas suchst – dann ist diese Tour von Monte nach Camacha genau das Richtige.
Vielleicht findest du unterwegs auch deinen eigenen kleinen Moment der Stille.
Santana: Ein nebeliger Versuch
Es gibt diese Tage auf Reisen, an denen mensch am besten gar nichts plant – und trotzdem alles tut, um etwas zu erleben. Mein Ausflug nach Santana war genau so einer.
08:30 Uhr, Funchal. Schon am Vortag hatte ich versucht, den Fahrplan für den Bus dorthin herauszufinden – vergeblich. Also ziehe ich einfach los und marschiere ich zum Regionalbusbahnhof Teleférico, wo mehrere Überlandbusse starten. Irgendwann wird schon einer dabei sein. Und tatsächlich: Der nächste Bus 56 nach Santana fährt um 10:00 Uhr ab.
Noch Zeit für einen kurzen Plausch mit einem älteren Herrn, der nicht nur Französisch, sondern auch Spanisch spricht – sehr zu meiner Freude, denn so finde ich gleich heraus, wo die nächste Haltestelle für eine spätere Etappe liegt.
Mit dem Startschuss um Punkt 10 Uhr setzt sich der Bus in Bewegung. Rund eine Stunde später – Ribeiro Frío – leert sich der halbe Bus: Massen von Wanderlustigen strömen Richtung Levada do Balcões. Ich bleibe sitzen.
Santana liegt im Nordosten Madeiras auf etwa 300–500 m Seehöhe und zählt zu den bekanntesten Orten der Insel – nicht wegen seiner Größe, sondern wegen seiner Architektur: Die Casas Típicas, traditionelle Häuschen mit Strohdach, weiß getünchten Wänden und bunten Fensterläden, sind das Wahrzeichen des Ortes.
Ursprünglich dienten sie Landarbeiter*innen als einfache Unterkünfte, heute sind sie liebevoll restauriert und teilweise für Besucher*innen zugänglich.
Was mir beim Ankommen in Santana um 11:42 Uhr direkt entgegenschlägt, ist keine Postkartenidylle – sondern Nebel. Viel Nebel. Die pittoresken, strohgedeckten Dreieckshäuser kann ich bestenfalls erahnen. Aber hey, vielleicht lichtet er sich ja.
Ich mache mich trotzdem auf den Weg zum Aussichtspunkt Rocha do Navio. Der asphaltierte Spazierweg führt vom Ortszentrum langsam bergab. Theoretisch sollte hier auch der Wanderweg Vereda da Rocha do Navio starten – ein Tipp aus dem Rother-Wanderführer. (Affiliate-Link)
Nur: Der ist gesperrt. Wegen „Reinigung“. Das Schild ist nicht zu übersehen, das Absperrband ebenso.
Also Planänderung: Ich suche mir einen Platz mit Blick aufs Meer, packe mein mitgebrachtes Weckerl aus – und genieße, was da ist. Stille. Ein bisschen Weite trotz Nebel. Manchmal ist es eben nicht der große Moment, sondern der ruhige.
Weg: Vollständig asphaltiert, daher bis zur Seilbahn auch mit Straßenschuhen machbar.
Wissenswert: Die Seilbahn Rocha do Navio führt dich hinunter ans Meer – für EUR 8,00 hin und retour. Zwischen 12:50 Uhr und 14:00 Uhr ist Mittagspause, also besser vorher oder nachher fahren.
Was mir von diesem Tag trotzdem in Erinnerung bleibt, sind die Begegnungen: Der hilfsbereite ältere Herr an der Bushaltestelle; ein niederländisches Paar, das mir im Autobus seine geplante Wanderroute zeigt und das Paar aus Bristol.
Manchmal reisen wir nicht wegen der Orte. Sondern wegen der Geschichten dazwischen.
In all meine Beiträge stecke ich enorme Zeit, Gedanken, Liebe und Ressourcen. Du hast hier wertvolle Anregungen gefunden? Dann überlege bitte, ob du meine Arbeit unterstützt. Mit einer Tasse Kaffee tippe ich umso schneller lach. Und wenn du bereits gespendet hast, dann danke ich dir von ganzem Herzen. |
Porto Santo: Inselhüpfen mit Fähre, Pico und Crêpes
06:45 Uhr, Funchal. Es ist noch dunkel, als ich an diesem Tag die Tür meines Zimmers im Edifício Charles leise hinter mir schließe. So früh war ich auf dieser Rundreise noch nie unterwegs. Mein Ziel: Porto Santo, die kleine Nachbarinsel Madeiras – und heute für einen Tag mein Ausflugsziel.
Um 7:15 Uhr bin ich bereits an Bord der Fähre. Das Boarding geht ruckzuck, vor mir stehen einige Schulklassen, die den Ausflug wohl als Mini-Klassenfahrt nutzen. Ich habe mir einen Platz in der 1. Klasse gegönnt – und kann sagen: Es lohnt sich.
In der 1. Klasse gibt es bequeme Sessel, ein Frühstücksbuffet, saubere eigene Toiletten, sogar einen Multimediaraum mit Fernseher und ein bisschen DVD-Vibes.
Es ist angenehm ruhig – aber auch: kühl.
Tipp: Nimm unbedingt eine Jacke oder ein Tuch mit – die Klimaanlage läuft ordentlich.
Wer draußen sitzen möchte, findet ebenfalls einen exklusiven Bereich.
Nach einem Spaziergang an Deck zieht es mich wieder hinein. Es ist „huschi“, wie es auf österreichisch so schön heißt. Und gerade als ich zur Toilette möchte, beginnt das Schiff spürbar zu schaukeln. Ein kleiner Moment Seekrankheit inklusive.
Aber: Um 10:06 Uhr taucht Porto Santo am Horizont auf – und bald danach rollen wir auch schon von Bord.
Eigentlich will ich zur Wanderung Vereda do Pico Branco e Terra Chã starten. Nur: Kein Bolt verfügbar. Auch kein Taxi. Gar nichts. Ich warte, ich aktualisiere immer wieder die App, schaue mich nach den gelben Taxis um. Nada. Niets. Nic.
Also wieder Plan B: Ich wandere zum Pico do Castelo, der näher liegt. Der Weg führt über asphaltierte Straßen, viel Kopfsteinpflaster und durch einen schattigen Nadelwald – allein das ist schon eine Abwechslung zur kargen Landschaft ringsum.
14:00 Uhr, Pico do Castelo. Ganz allein am Gipfel – das hat auch was.
Ich nehme mir Zeit, genieße den Ausblick, die Ruhe und irgendwann zieht es mich zurück Richtung Vila Baleira. Dort wartet ein kleiner Höhepunkt auf mich: Ein Crêpe mit Erdbeeren.
16:20 Uhr: Am Nachmittag, als ich Richtung Hafen schlendere, stehen plötzlich acht Taxis am Sammelplatz. Ich frage mich: Wo waren die alle am Vormittag? Vielleicht ist Porto Santo einfach nicht gemacht für spontane Pläne.
An der Fähre angekommen, warte ich auf das Boarding. Neben mir eine ältere Dame, die ausschließlich Portugiesisch spricht. Aber, wenn sie langsam und deutlich redet, verstehe ich erstaunlich viel. Sie erzählt, dass sie zwei Häuser besitzt: eines in Funchal und eines auf Porto Santo.
Die Rückfahrt verläuft ruhig – außer, dass im Bordfernseher gerade ein Bericht vom Amoklauf in einer Schule in Graz gezeigt wird. Elf Menschen verloren ihr Leben. Ich bin betroffen – auch wenn ich geografisch weit entfernt bin.
21:38 Uhr, Funchal. Ich bin wieder an Land. Noch 20 schnelle Fußminuten, dann bin ich zurück in meiner Unterkunft.
Porto Santo zeigt sich an diesem Tag etwas störrisch – kein Taxi, kein Wanderhighlight wie geplant. Und doch: Es war ein Tag, der in Erinnerung bleibt. Nicht perfekt, aber echt.
Digitale Ordnung · Freiräume zum Atmen
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Ein Tag in Funchal: ganz ohne Wanderschuhe
Mein letzter Tag in Funchal. Und zum ersten Mal seit meiner Ankunft lasse ich die Wanderschuhe stehen und schlüpfe in Flipflops. Heute will ich Funchal zu Fuß erkunden – ohne Höhenmeter, ohne Levada. Einfach treiben lassen.
Na ja … fast. Kurz vor dem Aufbruch ploppt noch eine E-Mail von einer Kundin auf. Also: Laptop wieder raus, antworten, abschicken. Und dann geht’s aber wirklich los.
Eigentlich wollte ich zu einem Lokal, das ich schon kenne. Doch unterwegs zieht mich etwas anderes an: das kleine Restaurante Jamaica – mit seiner bunten Fassade, dem offenen Fenster und der freundlichen Kellnerin. Als ich auf die Frage „Welches Brot möchten Sie?“ nur fragend schaue, verschwindet sie kurz in der Küche und bringt mir ein Tablett mit aufgeschnittenen Brotsorten zum Anschauen. So charmant kann Frühstück sein.
Danach will ich – zur Sicherheit schon heute – die Haltestelle des Aerobus zum Flughafen ausfindig machen. Gar nicht so leicht: Der Bus hält nicht direkt dort, wo ich ihn vermute. Ich irre ein wenig herum, frage mich durch. Aber gut, dass ich es heute erledige – morgen früh wäre das zu stressig gewesen.
Jetzt beginnt mein persönliches Touriprogramm. Ich spaziere durch die Rua de Santa Maria, eine der ältesten Straßen Funchals. Kopfsteinpflaster, Galerien, kleine Bars, bunte Türen. Besonders bekannt: die bemalten Türen der Altstadt. Viele Künstler*innen haben sich hier verewigt – die Türen sind nicht nur Eingänge, sondern kleine Kunstwerke.
Langsam schlendere ich weiter Richtung Meer, zum Forte de São Tiago, einer gelb gestrichenen Festung aus dem 17. Jahrhundert, die einst vor Piraten schützte. Heute ist dort ein Restaurant – und davor eine Reisegruppe, deren Guide ich einen Moment lang lausche. Ich liebe es, wie unterschiedlich Menschen dieselbe Stadt wahrnehmen.
Auf dem Rückweg komme ich an der Talstation der Teleférico vorbei – der Seilbahn, die vom Meereshöhen-Funchal hinauf nach Monte fährt. Die Gondeln schweben in gemächlichem Tempo über die Dächer hinweg, oben locken Gärten, Aussichtspunkte und Korbschlitten.
Doch heute? Heute ist Warten angesagt: Die Schlange reicht bis weit auf den Platz. Die Fahrt ist mit etwa EUR 12,50 pro Richtung kein Schnäppchen, aber sehr beliebt. Wer’s ausprobieren will, sollte entweder früh dran sein oder Geduld mitbringen.
Die Teleférico Funchal–Monte überwindet auf knapp 3.200 Metern Strecke rund 560 Höhenmeter. Die Fahrt dauert etwa 15 Minuten – mit spektakulärem Blick auf die Altstadt und die Bucht.
Die Rua de Santa Maria gehört zum „Zona Velha“ (Altstadtviertel) und ist besonders für ihre bemalten Türen, Galerien und Lokale bekannt. Am besten morgens oder am frühen Abend erkunden – tagsüber wird’s gern voll.
Vier Ausflüge, vier Stimmungen: und kein Auto weit und breit
Rund um Funchal lassen sich ganz unterschiedliche Seiten Madeiras entdecken – und das ganz bequem mit Bus, Fähre oder zu Fuß. Jeder der vier Tage war anders: die Ruhe am Wanderweg von Monte nach Camacha, der neblige Ausflug nach Santana mit seinen traditionellen Häuschen, der stürmisch-schöne Tag auf Porto Santo – und schließlich mein kleiner Streifzug durch die Altstadt Funchals.
Was verbindet alle diese Erlebnisse? Du brauchst keinen Mietwagen. Aber du benötigst Zeit, Offenheit – und vielleicht ein wenig Improvisationstalent.
Madeira belohnt dich dafür mit Ausblicken, Begegnungen und kleinen Momenten, die du so im Reiseführer nicht findest.
Bis bald auf dem Levada‑Pfad.
Hilfreiches kompakt
Bevor wir loslegen, sei dir bewusst, dass meine Eindrücke und Bewertungen subjektiv sind.
Jede*r hat andere Prioritäten und Bedürfnisse auf einer Reise. Was für mich perfekt war, könnte für dich anders sein – Erlebnisse sind so individuell wie die Vorliebe für Ananas auf Pizza. Lass dich von meinen Erfahrungen inspirieren und finde heraus, was für dich am besten passt.
Weil ich länger in Funchal war, habe ich zwei verschiedene Unterkünfte kennengelernt. Meine erste Unterkunft in Funchal lag mitten im Geschehen:
Edificio Charles
Hier ein kurzer Überblick über die verschiedenen Kategorien, die ich für die Unterkunft zusammenstellte:
- Adresse / Kontaktinformation: Name, Webadresse, Telefonnummer, Check-in- und Check-out-Zeiten
- Unterkunft / Zimmer: Unterkunftsart, Zimmer- oder Betttyp, Ausstattung, Bettausstattung
- Lage / Umgebung: Anbindung, Nachbarschaft, Umgebung, Sicherheit
- Atmosphäre / Raumgefühl: Größe, Stil, Stimmung, Lautstärke
- Buchung / Kosten: Plattform, Preis, enthaltene Leistungen
- Service: Zeiten, Kommunikation, Rezeption, Freundlichkeit
- Sauberkeit: Zimmer, Bad, Gemeinschaftsbereiche
- WLAN / Technik: WLAN-Stabilität, Steckdosen, Licht, Lüftung, ggf. Heizung/Klima
- Frühstück / Verpflegung: Qualität, Auswahl, weitere Speiseangebote, vegane Optionen
- Nachhaltigkeit: Mülltrennung, Energie, regionale Produkte, freiwillige Handtuchnutzung
- Lieblingsdetail: Persönliches Highlight
- Negativ: Kritikpunkte
- Gesamtbewertung: Fazit, Weiterempfehlung (ja/nein). Also meine subjektive Bewertung der Unterkunft auf einer Skala von 1 bis 4, wobei 4 die höchste Bewertung ist.
| Kategorie | Anmerkungen |
|---|---|
| Adresse / Kontaktinformation | Largo do Chafariz, Nº 20, Se, 9000-082 Funchal / Hotel-Website / Check-in bereits ab 13:00 Uhr |
| Unterkunft / Zimmer | Das Doppelzimmer ist großzügig ausgestattet: Vorraum / Eck-Kochnische mit integriertem Essbereich, Tisch und drei Sesseln / Schlafbereich mit Doppelbett, Schreibtisch, Sessel und Leselampe, Einbauschrank mit Kleiderstangen, etlichen Kleiderbügeln, drei Schubladen, Bügeleisen / im Badezimmer gibt es eine große Dusche, Waschbecken, Toilette, Bidet. |
| Lage / Umgebung | zentral in Funchal / direkt am Largo do Chafariz / Blick auf den Platz – lebhaft, tagsüber Straßenlärm hörbar / ca. 15 Min. zu Fuß zur Avenida do Mar & Rua do Visconde Anadia (Bushaltestellen, z. B. nach Santana, Porto Moniz oder Flughafen) |
| Atmosphäre / Raumgefühl | ein gemütliches Apartment auf Zeit / etwas Deko im Zimmer – aber nicht zu überladen / viel Tageslicht durch drei Fenster (mit Verdunklungsvorhängen) |
| Buchung / Kosten | über Booking.com / zwei Nächte: EUR 199,60 (Bett und Steuern) |
| Service | kein klassischer Empfang – Self Check-in mit Zugangscode / Kommunikation über Booking-Messenger funktionierte reibungslos / im Erdgeschoss gibt es einen Wasserspender – zusätzlich wird für die Dauer des Aufenthaltes eine stylishe Glasflasche zum Wiederverwenden bereitgestellt / pro Person drei Handtücher: ein Duschhandtuch, ein kleineres und eines fürs Bidet |
| Sauberkeit | das Zimmer war sehr sauber – deutlich über dem Durchschnitt / alles wirkte äußerst gepflegt |
| WLAN / Technik | gute Signalstärke – Passwort wird über Booking-Messenger übermittelt / Klimaanlage / Fernseher |
| Frühstück / Verpflegung | wird nicht angeboten / es gibt aber eine Kochnische, mit Grundausstattung an Kochutensilien (eine Pfanne, ein Topf, genügend Besteck, Teller, Gläser) |
| Nachhaltigkeit | keine sichtbaren Hinweise auf nachhaltige Maßnahmen – etwa zur Mülltrennung |
| Lieblingsdetail | Vergrößerungsspiegel im Badezimmer 🔍 – praktisch und sonst selten auf Madeira zu finden |
| Negativ | Mir ist nichts wirklich Negatives aufgefallen – Geräusche von der Straße waren kaum störend. |
| Gesamtbewertung | 3,85 |
Weil ich länger in Funchal war, habe ich zwei verschiedene Unterkünfte kennengelernt. Meine zweite Unterkunft in Funchal lag etwas versteckt in einer Seitengasse:
Good Memories Lodge
Hier ein kurzer Überblick über die verschiedenen Kategorien, die ich für die Unterkunft zusammenstellte:
- Adresse / Kontaktinformation: Name, Webadresse, Telefonnummer, Check-in- und Check-out-Zeiten
- Unterkunft / Zimmer: Unterkunftsart, Zimmer- oder Betttyp, Ausstattung, Bettausstattung
- Lage / Umgebung: Anbindung, Nachbarschaft, Umgebung, Sicherheit
- Atmosphäre / Raumgefühl: Größe, Stil, Stimmung, Lautstärke
- Buchung / Kosten: Plattform, Preis, enthaltene Leistungen
- Service: Zeiten, Kommunikation, Rezeption, Freundlichkeit
- Sauberkeit: Zimmer, Bad, Gemeinschaftsbereiche
- WLAN / Technik: WLAN-Stabilität, Steckdosen, Licht, Lüftung, ggf. Heizung/Klima
- Frühstück / Verpflegung: Qualität, Auswahl, weitere Speiseangebote, vegane Optionen
- Nachhaltigkeit: Mülltrennung, Energie, regionale Produkte, freiwillige Handtuchnutzung
- Lieblingsdetail: Persönliches Highlight
- Negativ: Kritikpunkte
- Gesamtbewertung: Fazit, Weiterempfehlung (ja/nein). Also meine subjektive Bewertung der Unterkunft auf einer Skala von 1 bis 4, wobei 4 die höchste Bewertung ist.
| Kategorie | Anmerkungen |
|---|---|
| Adresse / Kontaktinformation | Rua do Castanheiro 11-15, 9000-081 Funchal / Website |
| Unterkunft / Zimmer | Wenn du die Tür zum Apartment öffnest, stehst du direkt im kombinierten Wohn-Schlafbereich: Kochzeile, Esstisch mit zwei Sesseln, Doppelbett / kleiner Gang führt ins Badezimmer / niedriger Schrank mit Kleiderbügeln statt klassischem Kasten / Kochzeile: hervorragend ausgestattet; Induktionsherd mit 2 Platten, Mikrowelle, Kapselkaffeemaschine (2 Kapseln inkl.), Gewürze, Geschirr, Besteck, Entsafter (!) / Bad: Eckdusche, Handtuchwärmer, Toilette, Föhn |
| Lage / Umgebung | ruhig in einer Seitengasse gelegen / Zugang über einen Innenhof – kein Straßenlärm |
| Atmosphäre / Raumgefühl | Kleiner, begrünter Innenhof mit zwei Sesseln inkl. Polster und Tisch – ein gemütlicher Rückzugsort |
| Buchung / Kosten | über Airbnb / zwei Nächte: EUR 254,00 (Bett, Airbnb Reinigungsgebühr und Steuern) |
| Service | namentliche Begrüßung auf kleiner Tafel / Begrüßungskekse aus Madeira / Kommunikation teils über Airbnb, teils via SMS |
| Sauberkeit | sehr sauber – alles gepflegt und deutlich über dem Durchschnitt |
| WLAN / Technik | gute Signalstärke – Passwort ist der Gäste-Mappe zu entnehmen |
| Frühstück / Verpflegung | wird nicht angeboten / ist gibt aber die ausgezeichnet ausgestattete Kochzeile – ideal, wenn du selbst etwas zubereiten möchtest |
| Nachhaltigkeit | erstmals auf der Reise: Mülltrennung mit zwei Behältern / in der Gäste-Mappe wird erklärt, wie in Portugal getrennt wird – positiv aufgefallen |
| Lieblingsdetail | umfangreiche Infos per SMS – Tipps zu Supermärkten, Restaurants, Stränden etc. |
| Negativ | Die Kommunikation im Vorfeld war für mich verwirrend. Zuerst wurde über den Airbnb-Messenger angekündigt, dass ein persönlicher Check-in stattfinden würde – Self Check-in sei nicht möglich. Kurz vor meiner Ankunft kamen dann per SMS eine Reihe von Zugangscodes und Fotos für einen eigenständigen Check-in – ohne Begleitinfo über Airbnb. Ich hätte meine Anreise anders geplant, wenn das klarer gewesen wäre. Die Umstellung auf SMS ohne Erklärung wirkte unkoordiniert und unüblich für eine Airbnb-Buchung. |
| Gesamtbewertung |
3,5 Die Unterkunft selbst hätte eigentlich 4 Punkte verdient – modern, ruhig, liebevoll gestaltet, gut ausgestattet. |
(Geplante) Wanderungen
von Monte nach Camacha
↔ 13,7 km ↗ 160 hm ↘ 310 hm.
auf Porto Santo (PR1 Wanderweg Pico Branco e Terra Chã)
↔ 4,95 km ↗ 220 hm ↘ 220 hm.
in Santana (Fajã da Rocha do Navio)
↔ 3,1 km ↗ 310 hm ↘ 310 hm.
| von Funchal Stadt hinauf nach Monte | Bus Nr. 20 |
| von Camacha nach Funchal | Bus Nr. 112 |
| von Funchal nach Santana und wieder zurück nach Funchal | Bus Nr. 56 |
| von Funchal nach Porto Santo und wieder zurück nach Funchal | Fähre |
Damit du die Kostentabelle besser einordnen kannst, kommt hier ein kleiner Überblick über die einzelnen Kategorien – kurz und kompakt erklärt:
- Unterkunft: Übernachtungskosten – egal ob Airbnb oder Apartment.
- Transport: Alles rund ums Unterwegssein ohne Mietauto: Flug, Bus, Fähre, Seilbahn, Taxi oder Bolt.
- Supermarkt / Markt: Einkäufe für die Selbstversorgung oder Snacks zwischendurch – vom Supermarkt bis zum Bauernmarkt.
- Restaurant / Café: Ausgaben für Frühstück, Mittag- oder Abendessen – oder einfach ein starker Espresso zwischendurch.
- Gebühr: Zusätzliche Kosten, die über den eigentlichen Preis hinaus anfallen – z. B. Service- oder Reinigungsgebühren bei Airbnb, Eintrittsgebühren für klassifizierte Wanderwege.
- Trinkgeld: Kleine Beträge, die trotzdem wichtig sind. Beispielsweise für den*die Bolt-Fahrer*in oder im Café.
- Sonstiges: Für all die kleinen Ausgaben, die sonst nirgends reinpassen – vom Wanderstock bis zur neuen Sonnenbrille.
| Unterkunft | EUR 408,08 |
| Transport | EUR 107,83 |
| Supermarkt / Markt | EUR 15,07 |
| Restaurant / Café | EUR 43,54 |
| Gebühr | EUR 48,52 |
| Trinkgeld | EUR 5,00 |
| Sonstiges | EUR 1,00 |
Auflistung an hilfreichen Links für deine Reise
Der Madeira Busservice verbindet alle möglichen Ecken der Insel.
Kein Plan, wie du ohne Auto weiterkommst? Rome2Rio hilft auch bei ungewöhnlichen Strecken – einfach Start und Ziel eingeben, und schon gibt’s Lösungen.
Du möchtest Madeira auch ergehen? Hier kommst du zum Rother Wanderführer (Affiliate-Link) – dort findest du präzise Wegbeschreibungen von einfachen Spaziergängen bis zu anspruchsvollen Touren.
Halte immer Kleingeld bereit. In den Bussen ist eine Kartenzahlung nicht möglich.
Seit 2025 musst du für die meisten offiziellen Wanderwege auf Madeira (erkennbar an der PR-Nummer) eine Gebühr entrichten.
So auch für den PR1 Vereda do Pico Branco e Terra Chã – auf Porto Santo.
Hier geht's zur Bezahlung der Gebühren für die offiziellen Wanderwege.
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Ganz nach unten scrollen – dort erscheint das Buchungsformular. Etwas versteckt – nicht wundern.
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Wanderweg auswählen – z. B. PR1 | Vereda do Pico Branco e Terra Chã.
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Datum der Wanderung eingeben.
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Bedingungen bestätigen (Checkbox anhaken).
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Bezahlen mit Kreditkarte (Visa/Mastercard).
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Du erhältst danach eine Buchungsbestätigung als Ticket.
- Lade das Ticket auf dein Handy – es kann stichprobenartig kontrolliert werden.
Informiere dich vorab, ob der von dir gewählte PR-Wanderweg geöffnet ist.
Aktuelle Hinweise (etwa Sperrungen) und Karten zu den offiziellen Wanderwegen.
Alles, was ich hier beschreibe, habe ich im Juni 2025 selbst erlebt. Madeira ist lebendig – vielleicht ist schon morgen alles anders.
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