Madeira bedeutet für mich: wandern, staunen und genießen.
Deshalb findest du hier meine persönlichen Eindrücke und Erlebnisse. Und unter „Hilfreiches kompakt“ meine besten Tipps für alles, was du für deinen eigenen Madeira-Trip wissen solltest. 🥾🌿
Während viele Madeira-Reisende die Insel mit dem Mietwagen erkunden, wechselte ich die Perspektive – und entschied mich für die langsame, nachhaltige Variante: mit dem Rucksack, den öffentlichen Verkehrsmitteln und viel Zeit für die kleinen Entdeckungen am Wegesrand. Was ist mit den Strecken, wo keine Busse fahren? Da half mir auch mal ein Taxi oder Bolt.
Damit du besser einschätzen kannst, wie gut (oder gemütlich) das klappt, habe ich dir auch meine Buszeiten mitgestoppt – inklusive Wartepausen, Umstiege und Ankunftszeiten. Vielleicht hilft’s dir bei der eigenen Planung.
Nach ein paar intensiven Tagen in Funchal beginnt mein nächstes Abenteuer. Dichte Wälder, tiefe Täler und wildes Meer – willkommen im ursprünglichen Nordwesten Madeiras. Zwischen São Vicente und Porto Moniz entdecke ich überwältigende Wanderwege, charmante Küstenorte und besondere Momente abseits der Tourist*innenströme.
In diesem Teil nehme ich dich mit auf meine autofreie Reise entlang der Nordwestküste – inklusive einer der beeindruckendsten Wanderungen der gesamten Insel.
São Vicente: Dorfidylle und Ruhe
Die Anreise beginnt mit einem Abenteuer für sich: In Funchal verabschiede ich mich vom liebgewonnenen Cappuccino mit Hafermilch im Motya Coffee. Verbringe den Vormittag auf der Suche nach einer Ersatz-Sonnenbrille und – wie so oft auf Madeira – nach der richtigen Busstation. Nach ein paar Umwegen finde ich schließlich die passende Haltestelle für meinen Rodoeste-Bus. Wichtig zu wissen: Die roten Linien fahren andere Routen als die gelb-blauen – und starten von der Avenida do Mar.
Der Bus kommt pünktlich, aber der Busfahrer ist – sagen wir – speziell. Erstmalig muss ich meinen „großen“ Rucksack (Höhe kleiner als 50 cm) im Bauch des Busses verstauen.
In São Vicente angekommen: Mein Rucksack purzelte als einziger Gegenstand durch den Gepäckraum. Der Busfahrer weigert sich jedoch, die Gepäckraumklappe auf der anderen Seite zu öffnen. Klettert dann halb in den Bus und versucht mit einem Besenstiel meinen Rucksack zu erwischen. Nach einigem Hin und Her klappt es auch.
Ich wohne etwas außerhalb bei Graciela. Oberhalb des Ortszentrums – kein Straßenlärm, keine Hektik und mit traumhaftem Blick auf das Tal. Aber mit einem Internet, das eher meditativen Charakter hat.
São Vicente an der Nordküste Madeiras ist berühmt für seine vulkanischen Höhlen und die dunkle Basaltkirche Igreja Matriz direkt an der Flussmündung. Neben den Höhlen befindet sich das Vulkanologie-Zentrum.
Der Ort wirkt wie eine Zeitblase – mit seinen alten Gassen, dem ständigen Plätschern des Ribeira und einer Prise Nebel, die aus den Bergen herabzieht.
Spaziergang nach Ponta Delgada: Düsterer Tunnel, Fischerei-Wettbewerb und eine Planänderung
Frühmorgens – es ist Sonntag – mache ich mich zu Fuß auf den Weg nach Ponta Delgada, einem winzigen Küstenort rund 9 km nordwestlich von São Vicente.
Schon kurz nach dem Start treffe ich auf einen kleinen Fischerwettbewerb: Rund 15 Menschen stehen wie aufgereiht am Meer und werfen ihre Angeln aus. Allesamt Einheimische – mit leuchtend grünen Jacken und wortkarg. Verständigung? Fehlanzeige.
Dann kommt ein Tunnel. Ohne Gehweg. Ohne Licht. Gruselig. Ich ziehe meinen Rucksack enger und gehe zügig hindurch. Sonntags ist zum Glück wenig Verkehr.
11:00 Uhr, Ponta Delgada. Dort ist fast nichts los. Ein paar Katzen, Möwenrufe, ein Kirchenplatz voller Kirchenbesucher*innen. Die Igreja do Bom Jesus, schlicht und weiß, thront über dem Ort mit Blick aufs Meer.
In mir sagt alles: Pause statt Weiterwanderung. Also: ab ins Café Kare’s. Cappuccino und durchatmen. Danach bestelle ich über die Bolt-App eine Rückfahrt.
Eduardo, mein Fahrer, spricht Spanisch – das passt, denn mein Portugiesisch ist noch im Anfangsstadium. Wir kommunizieren mit einem wilden Mix aus Spanisch, Englisch und Sympathie. Für morgen verabreden wir uns direkt zur nächsten Etappe.
Boca da Encumeada & Vereda do Chão dos Louros: Viele Wege, wenig offen
08:20 Uhr, São Vicente. Ich mache mich auf den Weg ins Dorf, wo mich Eduardo, mein Fahrer vom Vortag, pünktlich erwartete.
Zwei freundliche Begegnungen erlebte ich noch vor der Abfahrt: Ein Auto mit Tourist*innen hielt an und bietet mir eine Mitfahrgelegenheit an – ich lehnte dankend ab, denn mein Bolt war bereits unterwegs. Und ich stellte fest: Die Stiegen hinunter in die Innenstadt sind zumindest teilweise wieder begehbar – das erleichtert die Verbindung deutlich.
Boca da Encumeada ist ein bekannter Pass in rund 1.000 m Höhe und ein wichtiger Knotenpunkt im Wanderwegenetz der Insel. Er verbindet die Nord- und Südküste und liegt zwischen den Tälern von Ribeira Brava und São Vicente.
Von hier aus starten mehrere Wanderungen – darunter auch hochalpine Routen, etwa zum Pico Ruivo. Leider sind viele davon aktuell gesperrt oder nur mit Ausrüstung begehbar.
Ursprünglich wollte ich hier den Wanderweg Nr. 46 aus dem Rother-Wanderführer (Affiliate-Link) gehen. Doch dieser ist – wie so viele Wege auf Madeira derzeit – gesperrt. Einige Wander*innen ignorieren die Absperrung und wagen sich in den dunklen Tunnel – für mich (und ein belgisches Pärchen, das ich später mehrmals wiedertreffe) ist das keine Option.
Auch Weg Nr. 39 (PR1.3 – Vereda da Encumeada) ist geschlossen, wie mir ein Wanderer aus Sachsen mitteilt. Verständigung klappt – mit ein bisschen Geduld und Nachfragen trotz Dialektbarriere *grins*.
In dieser Situation treffe ich wieder auf das Paar aus Flandern, das ebenfalls auf der Suche nach einem alternativen Wanderweg ist, mithilfe eines riesigen Papierplans.
Nun also Plan C: Ich entscheide mich für eine Kombination aus PR21 (Caminho do Norte) und PR22 (Vereda do Chão dos Louros), die sich über ein gemeinsames Teilstück verbinden.
↔ 3,7 km ↗ 240 hm ↘ 240 hm.
Weg: Zuerst geht es rund 700 hm hinunter durch einen alten, moosbedeckten Lorbeerwald, der hier unter Naturschutz steht. Der Boden ist weich, mit Rundhölzern wurden Treppen gebildet. Der Wald ist dicht, moosbewachsen und stellenweise leicht neblig – eine zauberhafte Atmosphäre, fast mystisch.
Nach der Abzweigung zum PR22 wird der Weg sanfter: Er schlängelt sich gemächlich durch den Wald, mal leicht bergauf, mal wieder hinunter. Auch hier ist der Pfad von Moos und Farnen gesäumt, immer wieder öffnen sich zwischen den Bäumen Ausblicke auf São Vicente.
Ausrüstung: Wanderstöcke sind beim bergab gehen unglaublich hilfreich.
12:20 Uhr, Picknickplatz Chão dos Louros. Hier gibt es mehrere Sitzgelegenheiten, teilweise überdacht, ideal für eine Verschnaufpause; Feuerstellen und Vogelgezwitscher.
Nur die Toiletten sind … sagen wir: eine Herausforderung. Dunkel, nicht ganz sauber – da hilft nur: kurz durchatmen und durch.
Nach der Wanderung schrieb ich Eduardo, um die Rückfahrt zu organisieren.
Was als strukturierter Wandertag begann, entwickelte sich zu einem Flexibilitätstraining. Doch genau das ist Wandern auf Madeira: Man plant – und passt sich an. Der Wald von Chão dos Louros war ein Geschenk. Stille, sattes Grün, weicher Boden.
Anreise nach Porto Moniz: Auf in den wilden Nordwesten
Nach ein paar Tagen in São Vicente führt mich der Weg heute über Funchal weiter nach Porto Moniz, dem malerischen Küstenort im Nordwesten der Insel.
Die Verbindung ist lang, aber machbar – und führt durch einige der eindrucksvollsten Landschaften Madeiras. Der Vormittag beginnt, wie so oft, mit einem Cappuccino im Motya Coffee, meinem Stammcafé in Funchal für Hafermilchschaum.
09:25 Uhr, Busstation an der Avenida do Mar. Heute ist Donnerstag – und zum ersten Mal ist eines der kleinen Kabäuschen dort besetzt. Das gibt mir die Sicherheit, dass ich wirklich am richtigen Ort bin. Um 10:10 Uhr kommt der Bus der Linie 80 – ein Rodoeste-Bus, erkennbar an der roten Markierung. Ich sneake mich mit meinen beiden Rucksäcken hinein.
Überraschenderweise gibt’s hier bestes WLAN. Während draußen die Serpentinen beginnen, checke ich schnell meine Mails. Die Fahrt wird zur Sightseeing-Tour: Durch Tunnel, an schwindelerregenden Hängen entlang und durch winzige Ortschaften.
Doch der Komfort hat Grenzen: Als mehr Fahrgäste zusteigen, als Plätze da sind, müssen einige stehen – und spätere Stationen werden schlicht ausgelassen. Arme Wartende.
Drei Stunden später – mit leicht mulmigem Magen – komme ich in Porto Moniz an. Der Bus hält im Zentrum, direkt bei den Naturpools und dem Aquarium. Ich setze mich auf eine Bank gegenüber dem Aquarium, packe zwei der Joghurts aus, die ich tags zuvor über TooGoodToGo in Funchal gerettet habe – einer ist sogar von Alpro.
Porto Moniz entstand im 15. Jahrhundert und ist benannt nach dem Adligen Francisco Moniz.
Die berühmten Naturschwimmbecken sind vulkanisch entstanden, als Lava ins Meer floss und erkaltete – so entstand ein natürliches Becken mit kristallklarem Wasser. Es erstreckt sich über rund 3.800 m² und ist mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Im Sommer täglich von 9:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet. Preis: EUR 3,00.
Sehenswert neben den Naturpools sind u. a. das Aquário da Madeira und die barocke Igreja Matriz aus dem 17. Jh.
Danach mache ich mich auf die Suche nach einem Lokal, das nicht auf Tourismus getrimmt ist. Fündig werde ich im Art Café Sardinha, einem alternativen Café etwas abseits der Promenade. Sag »Hallo« zum Cappuccino mit richtigem, cremig-fluffigem Hafermilchschaum.
Ich kaufe noch ein paar Kleinigkeiten im gegenüberliegenden Supermarkt – und dann beginnt der Aufstieg zu meiner Unterkunft.
Die Unterkunft für die nächsten vier Nächte liegt oberhalb des Zentrums – erreichbar nur über steile Gassen und viele Stufen. Mit Rucksack ein echtes Workout. Aber: Der Ausblick lohnt sich.
Von hier oben habe ich einen freien Blick aufs Meer, die Bucht von Porto Moniz und die wuchtige Gischt, die gegen die Felsen schlägt. Ein Gefühl von Weite und Rückzug zugleich.
In all meine Beiträge stecke ich enorme Zeit, Gedanken, Liebe und Ressourcen. Du hast hier wertvolle Anregungen gefunden? Dann überlege bitte, ob du meine Arbeit unterstützt. Mit einer Tasse Kaffee tippe ich umso schneller lach. Und wenn du bereits gespendet hast, dann danke ich dir von ganzem Herzen. |
Von Achadas da Cruz nach Porto Moniz (Vereda da Ladeira): Wo die Zeit stillsteht
Heute bin ich genau zwei Wochen auf Madeira – und die Insel überrascht mich noch immer. Mein Tag startet ruhig mit Frühstück und E-Mails im Airbnb.
Mein heutiger Startpunkt ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln etwas umständlich zu erreichen. Von der einzigen Bushaltestelle in der Nähe sind es noch 2,1 km Fußweg zur Seilbahnstation, und es gibt nur wenige Verbindungen. Da bleibt mir wohl nichts anderes übrig: Bolt. Die App zeigt allerdings nur: „Bolt-Fahrer sehr beschäftigt“.
Also packe ich meinen Rucksack, schnüre die Wanderschuhe und laufe einfach los. Den steilen Weg hinunter in die Stadt, vorbei an den noch geschlossenen Cafés und zu dem einzigen (!) Taxi, das ich sehe und mich dorthin bringt, wo mein heutiges Abenteuer beginnt:
09:10 Uhr, Bergstation der Teleférico das Achadas da Cruz.
Eine der steilsten Seilbahnen Europas überwindet rund 450 Höhenmeter auf einer Strecke von etwa 500 m – in gerade einmal 5 Minuten. Die Fahrt ist nichts für schwache Nerven, bietet aber atemberaubende Ausblicke auf den wilden Atlantik.
Sie verbindet das winzige Bergdorf mit dem einsamen Küstenstreifen Fajã da Quebrada Nova, einem fruchtbaren Landstreifen, der früher für Landwirtschaft genutzt wurde.
In der Sommersaison (01. Juni bis 30. September) täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.
Preis: EUR 5,00 Hin- und Rückfahrt; EUR 3,00 eine Richtung.
In der Schwebe: Seilbahnblicke, Küstenwege und ein Hauch Andacht
Die Kabine teile ich mir mit zwei anderen Personen – und einem Spitz. Unten angekommen, betrete ich eine andere Welt: Überwachsene Pfade, verlassene Steinhäuser, kleine Parzellen mit Solarpaneelen und Wassertanks. Nur ein Mensch ist zu sehen – jemand, der wohl noch hier gärtnert. Es fühlt sich ein wenig an wie ein vergessener Kleingartenverein am Rande der Welt.
09:50 Uhr, Start der Wanderung Vereda da Ladeira. Dieser alte Verbindungsweg, der einst von den Küstenbewohner*innen in den Ort hinauf genutzt wurde – zu Fuß, mit Lasten – ist als offizieller Wanderweg markiert, wird aber selten begangen.
Schon die ersten Meter am Meer entlang erinnern mich an den Fishermen’s Trail in Portugal – wilde Gischt und riesige Steine. Dann beginnt der eigentliche Aufstieg: eine uralte Steintreppe, die sich in engen Serpentinen den Hang hinaufschlängelt. Der Untergrund ist rutschig, obwohl es tagelang trocken war – lose Steine, schmale Kanten.
Ich bin sehr froh über meine Wanderstöcke – ohne sie würde ich mich hier deutlich unsicherer fühlen.
↔ 6,6 km ↗ 400 hm ↘ 800 hm.
Weg: Dieser Weg ist nichts für Ungeübte. Er ist technisch zwar nicht extrem schwierig, aber ungesichert, ausgesetzt und schmal, mit verwachsenen Pfaden.
Der letzte Abschnitt meiner Wanderung führt über eine schmale Asphaltstraße, die später in einen gepflasterten Weg mit Wellen übergeht – keine klassischen Stufen, aber auch kein einfaches Gelände.
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk, Trittsicherheit und Wanderstöcke sind Pflicht.
Den Abzweig zum Ribeira do Tristão hätte ich beinahe verpasst – der Pfad ist gerade mal fußbreit, überwuchert, und liegt halb verborgen im Hang. Auf einem der schmaleren Abschnitte treffe ich ein Pärchen aus Frankreich. Wir wechseln ein paar Worte, dann geht’s weiter.
Wanderweg Vereda do Calhau und Wanderweg Vereda da Ladeira: Stolperstein, Dschungelpfad und Autobahn für Wanderschuhe
Auf der anderen Talseite sehe ich vereinzelt Personen, die den Weg von der Bergstation der Seilbahn runter zu der Tiefebene gehen.
12:53 Uhr, Aussichtspunkt Ponta da Ladeira. In dem Ort Santa gönne ich mir eine kurze Zeit eine Pause in einem Mini-Café, in dem ausschließlich ältere Einheimische sitzen. Der Kaffee ist schlicht, die Stimmung ehrlich.
14:55 Uhr, Porto Moniz – direkt bei der Kirche Igreja Matriz. Abschließend entscheide ich, mir einen gemischten Salat mit frischem Brot im Café Atlântico zu gönnen. Einziger Wermutstropfen: Die lebhafte Unterhaltung der Einheimischen am Nebentisch füllt den sonst leeren Raum mit konzertähnlicher Energie.
Die Vereda da Ladeira ist eine der einsamsten, ursprünglichsten und eindrucksvollsten Wanderungen, die ich auf Madeira gemacht habe. Sie ist fordernd und wunderschön. Dieser Tag war für mich ein Höhepunkt der Reise. Kein touristischer Hotspot, kein Instagram-Weg, sondern eine stille, fast vergessene Route, die den Atem raubt – im besten Sinne.
Levada-Wanderung Ribeira da Janela: Wasser, Weitblick, Ruhe mit Hörbuchbegleitung
Nach der fordernden Vereda-Wanderung am Vortag war mir heute nach einer ruhigen, gleichmäßigen Strecke – am liebsten eine klassische Levada-Wanderung. Also: früh aufstehen, Bolt-Taxi rufen und auf zur nächsten Etappe.
08:45 Uhr, Startpunkt der Levada da Ribeira da Janela. Dieser Weg ist einer der ruhigeren und zugleich längeren Levadapfade in Madeiras Nordwesten.
↔ 12,5 km ↗ 10 hm ↘ 10 hm.
Weg: Einfach und meistens breite Wege; zu Beginn roter flacher Lehmboden; nach cirka einer Stunde verengt sich der nun felsige Pfad. Keine Rundtour, sondern Streckenwanderung. Es gibt einen kleinen Wasserfall mit Feuchtzone.
Die Strecke startet oberhalb von Lamaceiros, einem kleinen Weiler in der Nähe von Porto Moniz. Sie folgt der Ribeira da Janela, einem der längsten Wasserläufe Madeiras, der sich tief ins grüne Tal gegraben hat.
Da der Weg so angenehm zu gehen ist, setze ich mir gleich meine hellblauen Over-Ear-Kopfhörer auf und höre weiter meinen Cosy-Krimi (Affiliate-Link). Der Weg ist still und leicht zu gehen – Natur, Wasser, Grün. Alles perfekt. Der Wald wechselt unterwegs, von Blumen/Zedern zu tiefem Lorbeerwald.
Bis plötzlich etwas meine rechte Wade berührt. Ich zucke zusammen – Adrenalin. Ein Hund hechelt mich an. Kurz darauf biegt eine Joggerin um die Ecke, mit einem zweiten riesigen Hund an der Leine. Mein Herz braucht ein paar Minuten, um wieder in den Normalmodus zurückzufinden.
Der Weg führt stetig entlang der Levada. Ich genieße das gleichmäßige Plätschern des Wassers, die hohen Farne, die leichten Nebelschwaden, die in der Morgensonne glitzern.
Nach etwa 45 Minuten kommt ein Schild, das vor dem Weitergehen warnt – einige Wander*innen kehren um. Ich entscheide mich – wie viele andere auch – fürs Weitergehen. Der Pfad wird zwar schmaler, bleibt aber begehbar. Nach etwa einer weiteren Stunde bin ich an der Wasserwand.
Dieser Pfad ist weniger gepflegt als andere Wanderungen auf Madeira und die Levada ist nach dem zweiten Tunnel eingestürzt. Daher trete ich vor dem ersten Tunnel den Rückweg an.
Und genieße die Strecke fast noch mehr als auf dem Hinweg. Licht, Perspektiven und Geräusche wirken anders, rückwärts betrachtet. Als Frühaufsteherin bin ich froh: Ab etwa 11:00 Uhr kommen mir immer mehr Wandernde entgegen.
Drei Stunden nach meinem Start stehe ich wieder am Parkplatz – acht Autos sind inzwischen dort. Ich mache einen kurzen Toilettenstopp (sauber und mit Papier!) und spaziere zurück nach Porto Moniz, wo ich zum Mittagessen im Restaurante Salgueiro lande.
Gleich nebenan entdecke ich auch noch einen Supermarkt – perfekter Tagesabschluss.
Die Wanderung entlang der Levada da Ribeira da Janela war genau das, was ich nach zwei Wochen Madeira brauchte: gleichmäßiges Gehen, keine Überraschungen (fast), viel Grün und ein bisschen Plätschern für die Seele.
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Rückfahrt mit Aussicht: Warten am Meer & zurück durch die Berge
Nach vier Nächten in Porto Moniz heißt es Abschied nehmen – von tosenden Wellen, vulkanischen Becken und stillen Wanderwegen. Mein Bus nach Funchal fährt erst um 16:00 Uhr, also habe ich genügend Zeit für einen gemütlichen Abschiedstag.
11:15 Uhr, The Jolie – Porto Moniz Central Studios. Ich verlasse mein Zimmer, schultere die Rucksäcke und schlendere langsam den Berg hinunter ins Zentrum. Es ist angenehm warm, die Sonne blinzelt zwischen den Wolken hervor.
Ich gehe Richtung Meer – vorbei an stillen Gassen, belebten Caféterrassen und zahlreichen Besucher*innen. Porto Moniz ist außerhalb der Stoßzeiten ruhiger, zwischen ca. 11:00 Uhr und 15:00 Uhr kommen oft Reisebusse.
Unten angekommen, führt mich mein Weg zu den Naturpools – nur zum Schauen, nicht zum Schwimmen. Ohne Badegäste wirken sie fast surreal, wie Landschaftsskulpturen aus dunklem Basalt, gefüllt mit glasklarem Wasser.
Ich gönne mir ein leichtes Mittagessen und mache es mir anschließend in der Conchinha Bar gemütlich. Und dieser Cappuccino mit Sojamilch ist wirklich der beste meiner Reise – cremig, fluffig, perfekt. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die bleiben.
Die Zeit vergeht schneller als gedacht.
15:15 Uhr, auf einer Bank in der Nähe der Bushaltestelle. Mit Blick auf die Gischt, die gegen die schwarzen Felsen brandet.
In den letzten 45 Minuten vor Abfahrt entwickelt sich eine bunte Unterhaltung mit Einheimischen und Festland-Portugies*innen. Eine Person lebt in Funchal, eine andere kommt aus Lissabon. Eine dritte spricht ein bisschen Englisch und ein bisschen Spanisch. Das Gespräch ist ein wilder Mix aus drei Sprachen, Gestik, Lachen und viel Sympathie.
Jemand sagt: „Mutig, dass du alleine reist.“ Ich nicke – und denke mir: Ja. Aber es fühlt sich nicht nach Mut an, sondern nach Freiheit.
16:00 Uhr, Fahrtbeginn. Die Rodoeste-Linie 80 bringt mich in gut drei Stunden zurück nach Funchal. Die Rückfahrt markiert nicht nur einen Ortswechsel, sondern auch einen Perspektivwechsel. Porto Moniz war rau und ursprünglich – Funchal wird wieder trubeliger.
Nebelfarn und Lavastein
Der Nordwesten Madeiras ist nicht laut. Er flüstert. Lorbeerwälder, steile Steintreppen, Gischt und Nebel, Moos und Sonne – die Landschaft wechselt leise ihr Gesicht und bleibt doch stets eindrucksvoll.
Ich bin verwachsenen Pfaden gefolgt, die kaum betreten werden, und wurde beschenkt mit Stille, Weite und unerwarteten Ausblicken.
São Vicente und Porto Moniz laden ein, sich Zeit zu nehmen – für stille Wälder, raue Küstenpfade und spontane Begegnungen. Es braucht etwas Organisation und manchmal Improvisation, doch genau das macht den Reiz dieser Etappe aus: nicht spektakulär inszeniert, sondern ehrlich, direkt und überraschend wohltuend.
Bis bald auf dem Levada‑Pfad.
Hilfreiches kompakt
Bevor wir loslegen, sei dir bewusst, dass meine Eindrücke und Bewertungen subjektiv sind.
Jede*r hat andere Prioritäten und Bedürfnisse auf einer Reise. Was für mich perfekt war, könnte für dich anders sein – Erlebnisse sind so individuell wie die Vorliebe für Ananas auf Pizza. Lass dich von meinen Erfahrungen inspirieren und finde heraus, was für dich am besten passt.
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Unterkunft in São Vicente -
Unterkunft in Porto Moniz -
Aktivitäten -
Verkehrsmittel -
Kosten -
Wissenwertes / Hinweise
Lila Zimmer bei Graciela
Hier ein kurzer Überblick über die verschiedenen Kategorien, die ich für die Unterkunft zusammenstellte:
- Adresse / Kontaktinformation: Name, Webadresse, Telefonnummer, Check-in- und Check-out-Zeiten
- Unterkunft / Zimmer: Unterkunftsart, Zimmer- oder Betttyp, Ausstattung, Bettausstattung
- Lage / Umgebung: Anbindung, Nachbarschaft, Umgebung, Sicherheit
- Atmosphäre / Raumgefühl: Größe, Stil, Stimmung, Lautstärke
- Buchung / Kosten: Plattform, Preis, enthaltene Leistungen
- Service: Zeiten, Kommunikation, Rezeption, Freundlichkeit
- Sauberkeit: Zimmer, Bad, Gemeinschaftsbereiche
- WLAN / Technik: WLAN-Stabilität, Steckdosen, Licht, Lüftung, ggf. Heizung/Klima
- Frühstück / Verpflegung: Qualität, Auswahl, weitere Speiseangebote, vegane Optionen
- Nachhaltigkeit: Mülltrennung, Energie, regionale Produkte, freiwillige Handtuchnutzung
- Lieblingsdetail: Persönliches Highlight
- Negativ: Kritikpunkte
- Gesamtbewertung: Fazit, Weiterempfehlung (ja/nein). Also meine subjektive Bewertung der Unterkunft auf einer Skala von 1 bis 4, wobei 4 die höchste Bewertung ist.
| Kategorie | Anmerkungen |
|---|---|
| Adresse / Kontaktinformation | Terra Chã, São Vicente 9240-223 / Airbnb |
| Unterkunft / Zimmer |
Zimmer mit schmalem Doppelbett, zwei Fenstern und einem großen dunklen Holz-Einbauschrank (inklusive vieler Kleiderbügel). Eine Kommode mit Spiegel sowie ein Sitzsack ergänzen die Einrichtung. Alles ist farblich abgestimmt – ganz im Zeichen des Namens überwiegen Lila-Töne: von der Bettwäsche über die Vorhänge bis zum Teppich. |
| Lage / Umgebung | Das Haus liegt am Berg, der Aufstieg ist schweißtreibend, aber dafür wirst du mit einem herrlichen Blick über São Vicente belohnt. Kein Straßenlärm, keine Hektik – ideal, wenn du wirklich abschalten möchtest. |
| Atmosphäre / Raumgefühl |
Für meinen Geschmack wirken Zimmer und Küche durch die altmodischen Möbel etwas zu dunkel. Das Haus stammt von Gracielas Urgroßvater und beherbergt mehrere Gästezimmer. In den Gemeinschaftsräumen wie Küche und Vorraum könnten sich Reisende begegnen – ich habe allerdings niemanden gesehen, nur spätabends gehört. |
| Buchung / Kosten | über Airbnb / drei Nächte: EUR 192,95 (Bett, Reinigungs- und Airbnb-Servicegebühr) |
| Service | Als ich mich gerade den Berg zum Haus von Graciela hinaufkeuche, kommt sie mir schon entgegen. Und auch als ich Schwierigkeiten mit der Waschmaschine hatte, ist sie nur eine Airbnb-Nachricht entfernt. Für jedes Zimmer steht ein Fach in einem Regal sowie im Kühlschrank zur Verfügung. |
| Sauberkeit | das Zimmer war sauber |
| WLAN / Technik | WiFi unzuverlässig – immer wieder Aussetzer. Das Passwort hängt in der Küche aus. Klimaanlage und Fernseher sind vorhanden. |
| Frühstück / Verpflegung | wird nicht angeboten / aber es gibt eine Küche, in der gekocht werden kann – etliche Basiszutaten stehen kostenlos zur Verfügung |
| Nachhaltigkeit | keine erkennbaren Hinweise auf nachhaltige Maßnahmen (z. B. Mülltrennung) |
| Lieblingsdetail | erstmalig wirklich genügend Platz im Badezimmer / Waschmaschine darf kostenlos genutzt werden – inkl. Waschmittel / Eiswürfelmaschine am Kühlschrank |
| Negativ | instabiles WiFi |
| Gesamtbewertung | 3,4 |
The Jolie - Porto Moniz Central Studios
Hier ein kurzer Überblick über die verschiedenen Kategorien, die ich für die Unterkunft zusammenstellte:
- Adresse / Kontaktinformation: Name, Webadresse, Telefonnummer, Check-in- und Check-out-Zeiten
- Unterkunft / Zimmer: Unterkunftsart, Zimmer- oder Betttyp, Ausstattung, Bettausstattung
- Lage / Umgebung: Anbindung, Nachbarschaft, Umgebung, Sicherheit
- Atmosphäre / Raumgefühl: Größe, Stil, Stimmung, Lautstärke
- Buchung / Kosten: Plattform, Preis, enthaltene Leistungen
- Service: Zeiten, Kommunikation, Rezeption, Freundlichkeit
- Sauberkeit: Zimmer, Bad, Gemeinschaftsbereiche
- WLAN / Technik: WLAN-Stabilität, Steckdosen, Licht, Lüftung, ggf. Heizung/Klima
- Frühstück / Verpflegung: Qualität, Auswahl, weitere Speiseangebote, vegane Optionen
- Nachhaltigkeit: Mülltrennung, Energie, regionale Produkte, freiwillige Handtuchnutzung
- Lieblingsdetail: Persönliches Highlight
- Negativ: Kritikpunkte
- Gesamtbewertung: Fazit, Weiterempfehlung (ja/nein). Also meine subjektive Bewertung der Unterkunft auf einer Skala von 1 bis 4, wobei 4 die höchste Bewertung ist.
| Kategorie | Anmerkungen |
|---|---|
| Adresse / Kontaktinformation | R. dos Capitães 15a, 9270-095 Porto Moniz / Booking.com |
| Unterkunft / Zimmer |
Doppelbett in einer gemütlichen Nische, kleiner Tisch mit zwei Sesseln, eine Wandnische mit zwei Kleiderstangen und ausreichend Kleiderbügeln. Durch die Fenstertür gelange ich direkt auf die Terrasse – dank Verdunkelungsvorhang ist es auch morgens noch schlafzimmerdunkel. |
| Lage / Umgebung | Ruhig gelegen in einer schmalen Seitenstraße oberhalb der Innenstadt von Porto Moniz – kein Verkehrslärm, einfach nur entspannend. |
| Atmosphäre / Raumgefühl | Ein kuscheliges kleines Apartment auf Zeit – perfekt zum Zurückziehen und Auftanken. |
| Buchung / Kosten | über Booking.com / drei Nächte: EUR 318,75 (Bett) |
| Service | Kein klassischer Empfang – der Self Check-in erfolgt unkompliziert per Zugangscode. Die Kommunikation über den Booking-Messenger funktionierte reibungslos. Auf der kleinen Terrasse stehen ein Tisch und zwei Sessel – ideal fürs Frühstück im Freien oder einfach zum Durchatmen. |
| Sauberkeit | Sehr sauber, alles macht einen gepflegten und durchdachten Eindruck. |
| WLAN / Technik | Gute Signalstärke – das Passwort kam per Messenger. Besonders auffällig: der riesige Fernseher an der Wand gegenüber vom Bett. |
| Frühstück / Verpflegung | Kein Frühstücksservice, aber die Kochnische ist gut ausgestattet. Ideal, wenn du dir selbst etwas zubereiten möchtest. |
| Nachhaltigkeit | Auch hier keine sichtbaren Hinweise auf nachhaltige Maßnahmen wie Mülltrennung o. Ä. |
| Lieblingsdetail | Früher Check-in: Ich durfte schon um 14:30 Uhr ins Zimmer / Bett ist überlang – endlich hängen meine Füße beim Bauchschlafen nicht über / 1,5 Liter Wasserflasche als Willkommensgruß / Wandwäschetrockner auf der Terrasse / Waschmaschine und Trockner (in einer Ecke des Hauses) kostenlos nutzbar – inklusive Waschmittel! |
| Negativ | Mir ist nichts wirklich Negatives aufgefallen. |
| Gesamtbewertung | 3,85 |
(Geplante) Wanderungen
Levada das Rabaças
↔ 8,0 km ↗ 10 hm ↘ 30 hm.
Caminho do Norte (PR21)
↔ 3,2 km ↘ 650 hm.
Rundweg Chão dos Louros (PR22)
↔ 3,7 km ↗ 240 hm ↘ 240 hm.
von Achadas da Cruz nach Porto Moniz (Vereda da Ladeira)
↔ 6,6 km ↗ 400 hm ↘ 800 hm.
von Lamaceiros ins Tal der Ribeira da Janela
↔ 12,5 km ↗ 10 hm ↘ 10 hm.
| von Funchal nach São Vicente | Bus Nr. 6 |
| von Ponta Delgada nach São Vicente | Bolt |
| von São Vicente nach Boca da Encumeada und wieder zurück nach São Vicente | Bolt |
| von São Vicente nach Funchal | Bolt |
| von Funchal nach Porto Moniz | Bus Nr. 80 |
| von Porto Moniz nach Achadas da Cruz | Bolt |
| Teleferico das Achadas da Cruz | Seilbahn |
| von Porto Moniz nach Achadas da Cruz | Bolt |
| von Porto Moniz nach Funchal | Bus Nr. 80 |
Damit du die Kostentabelle besser einordnen kannst, kommt hier ein kleiner Überblick über die einzelnen Kategorien – kurz und kompakt erklärt:
- Unterkunft: Übernachtungskosten – egal ob Airbnb oder Apartment.
- Transport: Alles rund ums Unterwegssein ohne Mietauto: Flug, Bus, Fähre, Seilbahn, Taxi oder Bolt.
- Supermarkt / Markt: Einkäufe für die Selbstversorgung oder Snacks zwischendurch – vom Supermarkt bis zum Bauernmarkt.
- Restaurant / Café: Ausgaben für Frühstück, Mittag- oder Abendessen – oder einfach ein starker Espresso zwischendurch.
- Gebühr: Zusätzliche Kosten, die über den eigentlichen Preis hinaus anfallen – z. B. Service- oder Reinigungsgebühren bei Airbnb, Eintrittsgebühren für klassifizierte Wanderwege.
- Trinkgeld: Kleine Beträge, die trotzdem wichtig sind. Beispielsweise für den*die Bolt-Fahrer*in oder im Café.
- Sonstiges: Für all die kleinen Ausgaben, die sonst nirgends reinpassen – vom Wanderstock bis zur neuen Sonnenbrille.
| Unterkunft | EUR 453,75 |
| Transport | EUR 97,25 |
| Supermarkt / Markt | EUR 22,49 |
| Restaurant / Café | EUR 71,50 |
| Gebühr | EUR 57,95 |
| Trinkgeld | EUR 9,70 |
| Sonstiges | EUR 14,50 |
Auflistung an hilfreichen Links für deine Reise
Der Madeira Busservice verbindet alle möglichen Ecken der Insel.
Kein Plan, wie du ohne Auto weiterkommst? Rome2Rio hilft auch bei ungewöhnlichen Strecken – einfach Start und Ziel eingeben, und schon gibt’s Lösungen.
Du möchtest Madeira auch ergehen? Hier kommst du zum Rother Wanderführer (Affiliate-Link) – dort findest du präzise Wegbeschreibungen von einfachen Spaziergängen bis zu anspruchsvollen Touren.
Ruhe genießen: São Vicente & Porto Moniz sind ideale Orte für eine Pause vom Stadttrubel – auch ohne WLAN.
Du suchst einen Kaffee mit veganer Milch? Ab ins Motya Café in Funchal (
Wichtig zu wissen: Die roten Linien von Rodoeste fahren andere Routen als die gelb-blauen – und starten von der Avenida do Mar in Funchal.
Halte immer Kleingeld bereit. In den Bussen ist eine Kartenzahlung nicht möglich.
Seit 2025 musst du für die meisten offiziellen Wanderwege auf Madeira (erkennbar an der PR-Nummer) eine Gebühr entrichten.
So auch für den PR22 Vereda do Chão dos Louros.
Hier geht's zur Bezahlung der Gebühren für die offiziellen Wanderwege.
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Ganz nach unten scrollen – dort erscheint das Buchungsformular. Etwas versteckt – nicht wundern.
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Wanderweg auswählen – z. B. PR22 | Vereda do Chão dos Louros.
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Datum der Wanderung eingeben.
-
Bedingungen bestätigen (Checkbox anhaken).
-
Bezahlen mit Kreditkarte (Visa/Mastercard).
-
Du erhältst danach eine Buchungsbestätigung als Ticket.
- Lade das Ticket auf dein Handy – es kann stichprobenartig kontrolliert werden.
Informiere dich vorab, ob der von dir gewählte PR-Wanderweg geöffnet ist.
Aktuelle Hinweise (etwa Sperrungen) und Karten zu den offiziellen Wanderwegen.
Levada: Ein künstlich angelegter Bewässerungskanal, der seit dem 15. Jahrhundert Wasser von den feuchten Nordhängen in den trockeneren Süden der Insel leitet. Diese Kanäle sind oft von schmalen Pfaden begleitet, die heute als Wanderwege genutzt werden. Die Gesamtlänge des Levada-Netzes beträgt etwa 2000–3000 km.
Vereda: Ein natürlicher oder angelegter Fußpfad ohne Wasserlauf. Diese Wege führen oft durch Wälder, Berge oder entlang der Küste und verbinden Dörfer oder Aussichtspunkte.
Alles, was ich hier beschreibe, habe ich im Juni 2025 selbst erlebt. Madeira ist lebendig – vielleicht ist schon morgen alles anders.
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