Costa Rica: Tag 11: Besuch von San José und Cartago

Puerto Viejo de Sarapiquís

Um 08:00 Uhr verlassen wir die atlantische Seite von Costa Rica und es geht auf ins Zentrale Hochland – nach

San José

Durch den «Parque Nacional Braulio Carrillo» (~ 48.000 km² Naturschutzgebiet und zum Großteil unberührt − nur ein ganz kleiner Sektor mit einem Wanderweg ist öffentlich zugänglich) und durch den einzigen Tunnel von Costa Rica geht der Weg; auf welchem wir auch an einer Palmenherzen-Plantage vorbeikommen.

Besuch der Hauptstadt San José

Nach zwei Stunden sind wir im Großraum San José angekommen (trotz der obligatorischen Toilettenpause nach rund einer Stunde Fahrt). Aber bis wir im Stadtzentrum angelangt sind, dauert es aufgrund des Verkehrs ein wenig.
Damit keiner der Reiseteilnehmer/innen „Lost in San José“ spielt, gibt uns F. seine Handynummer. Und weist weiters auf den Großstadtdschungel hin *lach*.
In San José gibt es wenig Hochhäuser − es gab bisher noch keinen Bedarf.
Sowie keine Gebäude aus der Kolonialzeit.

Teatro Nacional

I. und ich beschließen, gemeinsam San José zu entdecken. Zuerst besuchen wir das «Teatro Nacional de Costa Rica» – Eintritt USD 10,00 (Umrechnung Stand 16.11.2017: EUR 8,4951).

Die Führung, welche von C. in englisch durchgeführt wird, dauert über eine Stunde und war fantastisch. C., die uns die Geschichte dieses Theaters näher bringt, erzählt sehr dynamisch und anschaulich.

Heutzutage wird das National Theater für repräsentative Zwecke genutzt − Empfänge für ausländische Politiker oder das Abendessen nach der letzten Präsidentenwahl in Costa Rica. Und es gibt natürlich nach wie vor Aufführungen: Opern; Ballett;…

Das berühmte Deckengemälde „Allegorie auf Kaffee und Bananen“ von Aleardo Villa, welches dieser ausschließlich nach mündlichen Erzählungen malte (er setzte nie einen Fuß nach Costa Rica und sah die Menschen dort), war einige Zeit auf dem 5-Colones-Schein abgebildet.

 

Bemerkst Du, wenn Du Dir das Bild genauer ansiehst, Fehler?
Nein?
Erst die Fehler machen dieses Gemälde einzigartig:

  • Die Damen sehen europäischen Frauen ähnlich und nicht Frauen aus Lateinamerika (zu hellhäutig).
  • Auch die abgebildete Kleidung und Hüte trugen sicher keine Kaffeepflückerinnen.
  • Kaffeeplantagen sind nicht in Meeresnähe zu finden, sondern im Hochland.
  • Der dunkelhäutige Mann im Vordergrund trägt die Bananen nicht richtig. Korrekt ist eine Bananenstaude auf der Schulter verkehrt herum zu tragen (sonst fallen die einzelnen Bananen aufgrund der Schwerkraft zu Boden).
  • Es war unüblich Schuhe zu tragen − die Menschen in Costa Rica liefen zu jener Zeit Barfuß herum.
  • Die Flaggen und die Palmen zeigen verschiedene Windrichtungen.

Anschließend suchen wir das «Edifico de Correos» und die Postkarte für meine Großmutter tritt ihre weite Reise an.

Durch Zufall entdecken wir das versteckt in einem Innenhof liegende «La Mancha Café and Estudio». Der Cappuccino mit festem Milchschaum schmeckt sehr gut; und es sind keine Touristen zugegen − außer wir *zwinker*.
Als Mittagessen teilen I. und ich uns in einer Panadería eine süße Schnecke, gefüllt mit Nüssen und kandierten Früchten. Spannend herauszufinden, womit die Schnecke gefüllt ist, da die Verkäuferin kein Englisch spricht und meine Spanischkenntnisse für Inhaltsstoffe nicht ausreichen. Aber wir machen es einfach − kaufen und hineinbeißen.

Die Kamera von S., einer Mitreisenden, verkraftet das feuchte Klima in Costa Rica nicht und beschließt nicht mehr zu arbeiten *schluchz*. Daher machen sich S., O. und Guide F. auf, um einen neuen Fotoapparat zu kaufen. Den Erzählungen nach, ist die Suche nach dem Heiligen Gral wahrscheinlich leichter. Aber schlussendlich ersteht S. eine neue Bridge-Kamera. So hat jede/r seine San José-Erlebnisse.

Um 14:30 Uhr holt uns Fahrer F. ab und bringt uns (an ärmeren Wohngegenden vorbei) nach

Cartago

welches 1563 gegründet wurde.

Im Regen haben wir 20 Minuten Zeit, um uns die «Basílica de Nuestro Señora de Los Ángeles» (ist die wichtigste Kirche des Landes) anzusehen.

Eine weitere Regenstunde später und eine Nebelwand (der Vulkan Irazú ist nicht mal mehr zu erahnen) hindurch, sind wir in unserer neuen Unterkunft angekommen. Hier werden wir auch nur eine Nacht verbringen.
Abendessen gibt es um ??
Richtig – 18:30 Uhr. Wir haben uns schon so an diese Uhrzeit gewöhnt *grins*.

 

Wikinger schreibt

Zunächst geht es in die Hauptstadt San José. Anschließend weiter nach Cartago.

Der Text ist der Reisebeschreibung von Wikinger Reisen GmbH entnommen, teilweise gekürzt und daher auszugsweise wiedergegeben.

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