Costa Rica: Tag 10: Puerto Viejo de Sarapiquí: Besuch einer organischen Ananas-Plantage

Boca Tapada

Zwar ist heute (glaube erstmalig auf der Reise) erst um 10:00 Uhr Abfahrt, da ich aber erneut die Vögel beobachten möchte, stehe ich bereits um 06:00 Uhr mit Kamera am Beobachtungsstand.
Für Vogelliebhaber/innen ist dieser Platz sicherlich einer der Hotspots. Viele unterschiedliche Arten sind zu beobachten.
Die «Laguna del Lagarto Lodge» ist zwar einfacher, aber hier steht die Vogel- bzw. allgemein die Tierbeobachtung im Vordergrund.

Zur genaueren Bestimmung der Vögel verwenden die Guides das Buch „The Birds of Costa Rica“ von Richard Garrigues und Robert Dean.
In der aktuell erhältlichen Version sind über 900 Vögel umfasst.
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Besuch einer organischen Ananas-Plantage

Nach einem tränenreichen Abschied *lach* vom niedlichen drei Monate alten Hündchen „Coffee“, fahren wir zur «Organic Paradise Tour».


Auf dem Weg zu den Ananasfeldern gibt es Informationen zum Anbau, Wachstum und Ernte – sehr viel Handarbeit. Auf dieser Finca werden jede Woche 50.000 Ananas geerntet. Davon sind rund 35 % Auslese (nicht exportwürdig). Es wird aber alles weiter verarbeitet − die Krone, die Schale und natürlich auch die 35 %, die nicht exportiert werden (die sogenannte Ausschussware).
Bspw. könnte die Krone eingepflanzt werden − es entsteht eine neue Ananas. Gesetzt wird per Hand: Ein guter Arbeiter schafft 6.000 Pflänzchen in acht Stunden *uff*.
In der organischen Produktion ist die Ananas nach 15 Monaten reif und kann geerntet werden.

Tropf, der Saft der frisch vom Feld geernteten Ananas rinnt die Hand hinunter. Der Local Guide M. schält mit der Machete (!) die Ananas und bietet jeder/jedem Kostproben an. Äußerst schmackhaft so eine Ananas vom Feld – nicht zu vergleichen mit dem Produkt aus dem Supermarkt. Die Ananas verliert ab der Ernte jeden Tag an Qualität. D.h. je länger desto besser gilt in diesem Fall nicht.

M. erklärt die deutsche (sicher auch österreichische *zwinker*) Vorgehensweise auf der Suche nach der perfekten Ananas im Supermarkt auf sehr anschauliche Weise − ein echter Comedian.
Die Krone der Ananas soll grün, der Boden goldenfarbig und der Körper gleichförmig sein. Wenn die Ananas schon nach Ananas riecht, eher nicht nehmen. Sie darf keine Haare – *upps* natürlich Blätter – verlieren.

Nach der cirka eine Stunde dauernden Tour im Trecker über die Plantage, erwarten uns Piña Coladas; Crackers mit Ananasmarmelade; Ananaskuchen und mit Ananas gefüllte Teigtaschen.
Die handgemachte Ananasmarmelade wird auch verkauft. Das perfekte Mitbringsel für meine Oma *lach*.

Puerto Viejo de Sarapiquí

Nach nur 10 Minuten sind wir in der «SarapiquíS Rainforest Lodge» angekommen. Diese gefällt mir ausgesprochen gut. Große Zimmer; sauber; vom Bett Blick auf den Regenwald (Terrassentür ist mit Moskitonetz versehen). Schade, dass wir hier nur eine Nacht bleiben.

Nach dem Abendessen buchen einige Personen aus unserer Gruppe einen geführten „Night Walk“ in den Regenwald.

 

Wikinger schreibt

Wir besuchen eine Ananas-Plantage und erfahren mehr über die hier so wunderbar fruchtig-süße Frucht.
Am Abend können wir uns auf eine aktive Nachtwanderung begeben.

Der Text ist der Reisebeschreibung von Wikinger Reisen GmbH entnommen, teilweise gekürzt und daher auszugsweise wiedergegeben.

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