Costa Rica: Tag 04 und 05: Rincón de la Vieja National Park

Santa Elena

Heute Nacht hat der Wind wieder seine Stärke gezeigt. Um das Klappern der Türe zu verhindern, habe ich meine Reisetasche davor geschoben − Daniel Düsentrieb lässt grüßen *grins*.

Nachdem wieder sehr schmackhaften Frühstück (ab 06:30 Uhr möglich) – Kochbananen aus der Pfanne mit Sauerrahm *lecker*, bezahle ich die Abendessen der letzten beiden Tage – USD 8,50 (Umrechnung Stand 09.11.2017: EUR 7,3008).

08:15 Uhr

Es wartet ein krasser Kontrast zum Nebelwald auf uns.

Da ein reiner Fahrtag ansteht, können die Wanderschuhe heute mal ausspannen *lach*. Manche der Reiseteilnehmer/innen haben ihre Schuhe nicht in ihre Koffer/Reisetaschen bekommen − und das am vierten Reisetag *grübel*.
Wie bei den meisten Gruppenreisen, gibt es auch bei dieser, Personen, die den Sinn einer Sitzplatzrochade im Bus nicht verstehen und immer die ersten Sitzplatzreihen besetzen *ah*.
So, das war’s mit der heutigen Raunzerei.

Nach einem kurzen Zwischenstopp bei der Post, beginnt die Fahrt zum Vulkan «Rincón de la Vieja» im gleichnamigen National Park.

Nach einer Fahrt von ungefähr einer Stunde der erste Foto-Shopping-Toiletten-Stopp. Dieser ist sehr idyllisch an einer kleinen Kaffeeplantage gelegen. Einige aus der Gruppe kaufen einen Kaffee als Mitbringsel.
45 Minuten später die nächste Pause. Hier scheint ein Touristentreffpunkt zu sein. Dabei machen die zwei Restaurants keinen besonderen Eindruck − da hatte der erste Stopp viel mehr Flair.


Nach rund 70 km sind wir in der Stadt Liberia angekommen.
Time für die Mittagspause. Und, wir müssen für den Tag morgen im «Parque Nacional Rincón de la Vieja» Lebensmittel kaufen. Denn morgen werden wir den gesamten Tag im National Park zubringen. Schwierig finde ich, bei diesem Wetter (28° C) etwas energiereiches zu finden, das nicht gleich in der Hitze zergeht, da wir keine Kühlmöglichkeit zur Verfügung haben.

14:15 Uhr

Ankunft in der «Hacienda Guachipelín».
F., unser Guide, bietet als zusätzliches Programm eine Fahrt zu heißen Quellen an.
Da Schwimmen nicht mein bevorzugtes Hobby ist, bleibe ich in der Anlage und unternehme einen kleinen Rundgang über das riesige Grundstück.

Außer unserer Reisegruppe sind noch mindestens zwei weitere Gruppen auf der Hacienda untergebracht.
Es hat alles das Feeling von einem Cluburlaub − jede/r hat sogar ein Bändchen bekommen.

Heute Abend gibt es ein äußerst reichhaltiges Buffet. Auch mit Süßkartoffel-Pommes − leider sind diese etwas kalt.

Nächster Tag: Wanderungen im «Parque Nacional Rincón de la Vieja»

kurz vor 06:00 Uhr morgens

Muh, Muh − jeden Tag werde ich von anderen Tiergeräuschen geweckt *lach*.
Dieser Urlaub entwickelt sich zu einem Frühaufsteher-Urlaub.
Also geht es um 06:30 Uhr zum Frühstück − mich erwartet Kaffeeduft *mhmm*.

08:00 Uhr

Der erste cirka 2,5-stündige Spaziergang beginnt. An dem «Sendero Las Pailas» nehmen alle Gruppenmitglieder teil. Dieser Rundweg ist einfach; großteils asphaltiert und führt an Fumarolen (den Schwefel riechen I. und ich schon von weitem); an blubbernden Schlammlöchern (eher weniger für den Kosmetikbereich geeignet *zwinker*) und einem Mini-Vulkan (volcancito) vorbei.

11:00 Uhr

15 Personen der Reisegruppe starten mit einer schwierigeren Wanderung − zum «Catarata La Cangreja» (Wasserfall der Krabben). Der Weg führt zu Beginn durch den Wald − zeitweise über riesige Wurzeln; dann durch Gräser und die offene Savanne. Der Fernblick ist einzigartig.
Auch Kletterpartien (über höhere Steine) sind inkludiert.

Alles in allem hat mir diese Wanderung sehr gut gefallen − und überhaupt die Belohnung erst *lach*.

Beim Wasserfall angekommen, verspeisen wir unsere gestern gekauften Brote; Bananen; Äpfel oder Nüsse.
Die Möglichkeit am Wasserfall zu schwimmen, nimmt niemand von unserer Gruppe wahr.

16:25 Uhr

Rückkehr im Zimmer − jetzt eine heiße Dusche und dann haben wir bis zum Abendessen frei verfügbare Zeit.

Beim Abendessen wird I., die heute Geburtstag feiert, mit einer Torte überrascht *Happy Birthday*.

 

 

 

Wikinger schreibt

Wir wandern durch tropischen Trockenwald zum „verborgenen Wasserfall“. An den unteren Hängen des Vulkanmassivs offenbaren sich blubbernde Schlammlöcher und heiße Schwefelquellen.

Der Text ist der Reisebeschreibung von Wikinger Reisen GmbH entnommen, teilweise gekürzt und daher auszugsweise wiedergegeben.

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