Costa Rica: Tag 01: Anreise – von Wien über Frankfurt und Panama City nach San José

Wien

04:00 Uhr

Musik ertönt und wird crescendoartig lauter. Ach, das ist ja mein Wecker – 20 Minuten früher, als wenn ich in den Frühdienst müsste *gähn*.

Also, ab ins Bad mich fertigmachen; Blumen gießen; Wasser abdrehen (drehst Du bei längeren Reisen auch immer das Wasser ab?); letzte Runde durch die Wohnung (passt alles) und schlussendlich Reisetasche (lt. Kofferwaage 17,8 kg – inkl. Wanderschuhe!) hinuntertragen.

04:59 Uhr

Pünktlichst holt mich das Taxi ab – nach rund 30 Minuten sind wir schon am Flughafen Wien-Schwechat.

05:50 Uhr

Ich bin eingecheckt. Bei den Automaten-Check-ins gab es ein paar Probleme – der eine funktionierte überhaupt nicht, der andere wollte den Online-Boarding-Pass nicht und nicht einlesen. Aber beim dritten Automaten hat alles funktioniert. Außer für den Ausdruck der Bordkarte Frankfurt – Panama City musste mir ein Airline-Mitarbeiter helfen (ganz ohne menschliche Hilfe geht’s halt doch nicht).
Der Mitarbeiter checkte auch gleich meine Reisetasche ein, sonst hätte ich  zu einem Baggage-Drop-Off Schalter gehen müssen.

Mit 8 Minuten Verspätung rollen wir zur Startbahn und dann hebt der Flieger ab.

Frankfurt

08:26 Uhr

Wir landen fahrplanmäßig. Aber dann beginnt das Warten auf die Zugangstreppe, die sich ein wenig ziert zu uns zu kommen *lach*. Aber nach rund 15 Minuten werden die Passagiere dieses Fluges von mehreren Bussen in Empfang genommen. Auf die First Class Reisenden warten am Rollfeld zwei Limousinen – ob damit wirklich ein Zeitgewinn möglich ist?

Mein nächster Flieger hebt von Terminal B ab – die Bewegung, um von Terminal A nach B zu gelangen, tut gut.

10:45 Uhr

Dieser Flieger (A 340-300) hat eine Viertelstunde Verspätung, aber die Wartezeit wird mit einem Gläschen Orangen-Kiwi-Saft, welchen die Flugbegleiterin anbietet, überbrückt.

Dieses Mal hat die Vorab-Reservierung des vegetarischen Menüs geklappt –  zum Mittagessen wird Tofu mit Kartoffeln und Tomatensauce und als Abendessen Reis mit Kichererbsen und scharfer Tomatensauce serviert (wenn Du Dich an die Reiseberichte von Alaska/Kanada erinnern kannst: Einmal keine Pasta *yeah*).

Der ältere Herr, welcher eigentlich den Fensterplatz hatte, würde gerne mit mir tauschen. Soweit ich ihn verstehe, möchte er öfters aufstehen – habe gegen einen Sitzplatztausch nichts einzuwenden.

Zwei Filme später (ich gehe kaum mehr ins Kino und bin daher nicht so up to date, welche Filme aktuell sind) – habe mir u.a. einen Film mit Tom Cruise angesehen („Die Mumie“)) wird es im Flieger ruhiger und ruhiger – die Passagiere versuchen zu schlafen.

Panama City

23:13 Uhr (Zeit in Wien) – 17:13 Uhr (Zeit vor Ort)

Vor cirka 40 Minuten sind wir gelandet – Passkontrolle war im Vorübergehen (nach der Gangway warten ein paar Mitarbeiter/innen und werfen einen kurz Blick auf den Reisepass). Dann begebe ich mich auf die Suche nach dem Gate, von welchem der Flieger nach San José abheben soll. Dieses wurde jedoch geändert – also wieder in die andere Richtung.

Während ich für 10 Minuten die Toiletten aufsuche, hat auf dem Rollfeld ein starker Regen begonnen. Wasser wohin man schaut. Die armen Mitarbeiter/innen, die in diesen Regenguss hinausmüssen. Jetzt gerade kommt eine KLM-Maschine an – der Marshaller, der den Flieger zur Parkposition lotst, ist binnen Sekunden klatschnass.

San José

19:10 Uhr

Obwohl sich der Abflug um 20 Minuten verzögerte, landen wir mit nur einer geringen Verspätung um 19:10 Uhr in San José. Die Uhrzeit hat sich erneut geändert – in Wien ist es schon 02:00 Uhr morgens.

Nach der Immigration, die trotz einer Wartezeit recht zügig abgewickelt wird, hole ich meine Reisetasche ab – diese wurde bereits vom Gepäckband genommen und wartet auf mich.

Eine Mitarbeiterin des örtlichen Reiseveranstalters «Tierra Verde» gibt mir einen Aufkleber mit der Instruktion vor dem Flughafengebäude ihren Kollegen zu suchen. Wofür brauch‘ ich einen Aufkleber denke ich mir noch; abeeerrr als ich nach draußen komme, sehe ich mich gefühlt 70 Mitarbeiter/innen mit Namensschildern oder Schildern von diversen Shuttle-Unternehmen gegenüber. „Mein“ Taxi finde ich nicht auf Anhieb. Einer der Männer, dessen Angebot ich mit dem Hinweis, dass ich jemanden von «Tierra Verde» suche, ablehne, hilft mir einen Mitarbeiter dieser Agentur zu suchen, obwohl er mit mir kein Geschäft machen kann. Hier steht nicht das Konkurrenzdenken im Vordergrund, sondern die Unterstützung einer Touristin.

Ah, da kommt bereits der «Tierra Verde»-Mitarbeiter der mich abholen sollen. Nach zwei Zwischenstopps, bei denen er kurz mit Kollegen plaudert, schnappt er sich meine Reisetasche und wir fahren im Dunkel in das Hotel, wo ich ein paar Minuten nach 20:00 Uhr Ortszeit ankomme.

Da ich sehr müde bin, verschwinde ich nur kurz im Bad, stelle den Wecker und ich sinke bereits in die weiche Matratze des Bettes.

Der Tag endet so wie er begonnen hat – mit einen großen *gähn*.

 

Wikinger schreibt

Abflug nach Costa Rica. Ankunft in San José und Transfer ins Hotel.

Der Text ist der Reisebeschreibung von Wikinger Reisen GmbH entnommen, teilweise gekürzt und daher auszugsweise wiedergegeben.

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