Auf gehts zum DIY-Festival „Maker Faire® Vienna“ als Volunteer

Wenn Du noch nie etwas von der »Maker Faire® Vienna« gehört oder gelesen hast, dann begleite mich auf meinem Abenteuer als Mitwirkende auf diesem fantastischen

(…) Festival für Innovation, Kreativität und Technologie (…) (© Maker Faire®/Innoc).

Plakat der "Maker Faire Vienna"Ich besuche (eigentlich schlendere *lach*) sehr gerne über Märkte der unterschiedlichsten Kategorien – egal, ob Designmarkt oder Flohmarkt. Gerne schaue ich auch bei einem Weihnachtsmarkt vorbei.

Daher war ich sehr interessiert an dem Maker Faire® „Markt“, welcher an dem Wochenende 20./21. Mai 2017 in Wien stattgefunden hat.

Erst zum zweiten Mal gibt es diese Veranstaltung in Wien.

Ein paar Eckdaten:

2017: 900 Aussteller (die Makers) aus allen möglichen Bereichen (22!).
Bspw.

  • Handarbeit
  • Fashion
  • Food
  • Kunst & Design
  • Recycling & Upcycling.

Falls Du Dich detaillierter interessiert (habe hier lediglich die Bereiche aufgeschrieben, die meine Neugier wecken): Schau doch auf der Homepage von »Maker Faire® Vienna« (oder vielleicht nächstes Jahr persönlich) vorbei.

Als Crew-Mitglied bei den Makers

Um 12:30 Uhr sollte mein Dienst starten – war bereits ein wenig früher da und wurde gleich zu dem gegenüber liegenden Baumarkt geschickt, um Regenponchos zu kaufen. Am Samstag (mein Arbeitstag) gab es nämlich eine 40 %-ige Regenchance. Und damit die Parkeinweiser/innen ein wenig geschützt sind, sollte ich Regenponochs kaufen. So war zumindest der Plan, aber leider hatte der Baumarkt keine 08/15 Regenponchos. Somit konnte ich meine erste Aufgabe nicht sehr erfolgreich umsetzen *schluchz*.

Aber dann ging es los – wurde mit B. bei der Kassa eingesetzt. Bis circa 17:00 Uhr hatten wir einiges zu tun.
Es waren zwei Kassen geöffnet und wir waren zu viert. Da leider einige Helfer/innen ausgefallen sind, blieben zwei Personen vom Vormittag länger, um die Neulinge zu unterstützen. Konnten also gut im Team arbeiten – eine/r hat kassiert und eine/r das Eintrittsbändchen den Besucher/innen angelegt, damit diese ohne Weiters zwischen den Indoor- und den Outdoor-Aktivitäten wechseln konnten. Zu Beginn wurden die Armbänder von mir etwas zu straff um die Handgelenke gebunden *upps*. Jede/r Besucher/in hat noch das Programmheft und einen Gutschein für »Happylab« erhalten. Einer der Helfer ist dort Mitglied und konnte so den interessierten Besucher/inne/n erklären, was in dieser offenen Werkstätte alles möglich ist.
Zu lustigen Situationen ist es gekommen, wenn wir versucht haben, auf möglichst diplomatische Weise das Alter der älteren Personen in Erfahrung zu bringen. Für diese (und u.a. auch Schüler/innen, Student/inn/en) gibt es ermäßigte Tickets. Manche sind echt beleidigt, wenn ich nach dem Alter gefragt habe *uff*. Denke allerdings, jede/r sollte über die Möglichkeit der vergünstigten Tickets informiert​ werden. Die allermeisten Besucher/inn/en waren äußerst nett und auch entspannt, wenn es ein wenig länger gedauert hat – vor allem der Ausdruck des Kassabons hat manchmal auf sich warten lassen. Mit vielen hat sich so das eine oder andere Pläuschchen ergeben. Genauso wie mit meinen Kolleg/inn/en.

Blick in die Halle, in welcher die "Maker Faire Vienna" stattgefunden hat

Was gibt es alles zu sehen?

Kurz vor Kassenschluss hatte ich die Gelegenheit mich selbst bei den Makers umzusehen. Natürlich sehr viel Technik – bspw. 3D-Drucker (fürs Kinderzimmer oder zum Selbstbauen). Eines meiner Goodies ist ein Fruchtgummi-Logo aus dem 3D-Drucker (wie verrückt ist das denn?).
Unter den Besuchern waren sehr viele Kinder – für diese sind die angebotenen Workshops (im Eintrittspreis inkludiert, bei manchen Workshops ist ein Unkostenbeitrag für das Material zu zahlen) sicher ein Hit:

  • DaVinci Lab
  • Engineering for Kids®
  • Candy Catapults
  • Let´s build a robot
  • Sockenmonster,

um nur einige aufzuzählen.

Mir haben besonders die Upcycling-Stände gefallen. Wie fast überall, wo Upcycling-Ideen vorgestellt werden, gab es Schmuck aus Nespresso®-Kapseln oder aus Fahrradschläuchen. Oder aus Elektroaltgeräten – Du kennst sicher die Ringe aus alten Computertastaturen.

Innovativ finde ich »Kunst aus Plastikflaschen«. Gefällt mir sehr gut!

Das Österreichische Patentamt war auch vor Ort – hätte ich gleich nach der Anmeldung einer Marke fragen sollen *grins*?

Wie für die Kinder, gibt es ebenso für Erwachsene Workshops:

  • Essbare Hautpflege
  • Arbeiten mit einer CNC-Fräse
  • basteln mit Leder (mache Dein eigenes Etui)
  • Etageren bauen
  • Lampen aus Recyclingmaterial bauen
  • ….

Und Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen (in deutscher und englischer Sprache).

Sehen wir uns 2018?

Die Betreuung der Helfer/innen war top. Wir sind herzlich begrüßt worden, bekamen ein Crew-T-Shirt, ein Namensschild inkl. Lanyard und einen Essensgutschein (meinen löste ich für einen äußerst leckeren Cappuccino mit einer flaumigen Milchschaumhaube ein).
Als Lohn noch ein Goodiebag und freien Eintritt.Goodies von der "Maker Faire Vienna"

Falls Du an Technik interessiert bist oder Deine Idee verwirklichen willst, komm das nächste Mal vorbei und/oder stelle Dein Projekt vor! Unter den Besucher/inn/en waren zahlreiche Schüler/innen von diversen HTLs. Auch unter den Makers waren mehrere HTLs vertreten.
Solltest Du nicht sooo technikaffin sein, es gibt ebenso unzählige Aussteller aus anderen Bereichen, wie etwa:

  • Handarbeit: Handgenähte Lederprodukte; feines Filzdesign; Accessoires aus antiquarischen Buchdeckel; Siebdruck um Stoff oder Papier zu bedrucken (bedrucke Deine Stoffeinkaufstasche)
  • Internet of Things: Den »Smart Mirror«, der mich erkennen und mir bspw. das Wetter und anstehenden Termine anzeigen soll, habe ich leider nicht gefunden – selbst kurz vor Schluss um 18:00 Uhr war bei einigen Makers eine Menschenmenge.

Mir hat das Festivalflair besonders gut gefallen – hier liegt der Schwerpunkt mit verschiedenen Materialien experimentieren zu können, etliches auszuprobieren und Neues kennenzulernen. Weiters ist (meiner Meinung nach) positiv anzumerken, der Foodbereich ist klein, aber fein – oft gibt es einen Essstand neben dem anderen, bei dieser Veranstaltung nicht.

Bist Du 2018 bei der »Maker Faire ® Vienna« dabei?

 

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