Alaska – Yukon Territory – Glacier Bay: Tag 20: Wanderung im Denali National Park

Sechs Personen unserer Reisegruppe unternehmen heute ganztägige Wanderungen – unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade – im Denali National Park.

"Denali National Park": The Park Road (Alaska, USA)
„Denali National Park“: The Park Road (Alaska, USA)

Bekanntlich habe ich bei unserer internen Verlosung einen Platz für den “moderate hike” gezogen. Da es E heute nur unwesentlich besser geht, tausche ich mit ihr den Platz und wandere daher den “strong hike” mit Ranger B.
Im Informationsblatt, welches wir von der Parkverwaltung erhielten, wird diese Wanderung mit Bachüberquerungen; Trampelpfaden; Arealen von losen Steinen; usw. beschrieben. Unser Reiseleiter weiß über diese Wanderungen nichts genaueres, da er noch nie an einer teilgenommen habe *strange*.

Um 06:30 Uhr fahren wir vom Campingplatz ab – konnten wir (also die sechs Wanderer) ja schon fast ausschlafen *grins*.
Eine halbe Stunde später sind wir bereits am »Wilderness Access Center«. Eine Stunde haben wir nun Zeit, bis unser »Discovery Hike Bus« um 08:00 Uhr losfährt. Also Kaffee holen (refill mit Vanillegeschmack) und im Souvenirladen zwei kleine Andenken für die Arbeitskolleginnen kaufen.

morgens im "Denali National Park" (Alaska, USA)
morgens im „Denali National Park“ (Alaska, USA)

Der Bus, welchen alle Teilnehmer/innen (also sowohl die, die den“strong hike”, als auch die, die den “moderate hike” gehen) nehmen, fährt mit ein wenig Verspätung los. Am ersten Campingplatz (der »Denali National Park« hat insgesamt sechs Campingplätze) holen wir Ranger B ab.

Nach längerer Fahrt beginnt – endlich – um 10:30 Uhr die Wanderung. Zuerst führt diese steil einen Hang abwärts. Musste am Hosenboden hinunterrutschen. Dachte schon *uff*, wenn die Wanderung so weitergeht.
Aber nein, die Wanderung war unglaublich schön und die grandiosen Blicke auf den »Mount Denali« werde ich nicht vergessen! Übrigens, während unserer Zeit im »Denali National Park« hat sich der höchste Berg Nordamerikas immer gezeigt – ist ganz selten; zu 87 % ist er nämlich nicht zu sehen *was für ein Glück*.
Unser 11er Grüppchen (von unserer Reisegruppe nur Nadine und ich sowie 9 weitere Personen) wanderten durch brusthohe Sträucher und über kleine Bachläufe (max. 15 cm Wassertiefe – ging sich mit meinen knöchelhohen Trekkingstiefel super aus). Sowie über extrem weiches Moosgelände – hier bin ich fast mit den kompletten Schuhen eingesunken.

Für die Mittagspause erklimmten wir einen kleinen Berg – dort verbrachten wir rund 45 Minuten in der Sonne mit kaum Wind.

im "Denali National Park" (Alaska, USA)
im „Denali National Park“ (Alaska, USA)

Um 14:30 Uhr waren wir wieder an der Straße angelangt, um mit einem Shuttle-Bus ins »Denali Visitor Center« (haben wir morgens mit U so vereinbart) zu fahren. Zwei Personen aus der Wandergruppe setzten sich ab, um alleine weiterzugehen – mit Bärenspray, versteht sich.
Bereits nach kurzer Zeit kam ein Bus, mit welchem die restlichen neun Personen mitfahren konnten.

Auf der Wanderung habe ich eine sehr aufgeschlossene Familie (Vater mit seinen zwei Töchtern – 16 und 14 Jahre alt) aus Erlangen kennengelernt. Diese fahren mit zwei Bekannten aus Seattle durch Alaska. Am Sonntag beim Rückflug nach Frankfurt werden wir einander wieder sehen.

Nadine und ich treffen bereits um 16:30 Uhr beim »Denali Visitor Center« ein und können dort – dank frei verfügbaren Wifi – noch schnell ins Internet, bevor wir die übrigen Reisegruppenmitglieder treffen, um gemeinsam zum Campingplatz zu fahren.

unser letztes Camping-Abendessen: vegetarisches Chili con Carne
unser letztes Camping-Abendessen: vegetarisches Chili con Carne

Unser Abschieds-Campingessen kocht A. Es gibt Chili con Carne – allerdings die vegetarische Variante mit Tofu. Habe minimal mitgeholfen (Tofu zerkrümmelt). Heute hat A aber drei Helferinnen, daher gingen die Vorarbeiten rasant schnell.

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