Alaska – Yukon Territory – Glacier Bay: Tag 18: Weiterfahrt über den Denali Highway zum Denali National Park

Auch heute ist wieder früh Tagwache: Um 06:10 Uhr *gähn*.
Dafür bin ich gestern bereits nach dem Abendessen und der heißen Dusche in dem mit E bewohnten Zimmerchen verschwunden.
Als Abendbeschäftigung *grins*  habe ich meine Reisetasche umgepackt – jetzt hat wieder alles schön Platz (sogar etwaige Souvenirs).

Frühstück in der "MacLaren River Lodge" bei Meile 42 am "Denali Highway" (Alaska, USA)
Frühstück in der „MacLaren River Lodge“ bei Meile 42 am „Denali Highway“ (Alaska, USA)

Um 07:00 Uhr kommen wir in der »MacLaren River Lodge« bei Meile 42 am »Denali Highway« an und nehmen unser Frühstück ein (geschmacklich sehr guter French Toast und ein mittelmäßiger Kaffee; USD 7,00).

Nach rund 1,5 Stunden fahren wir weiter zur Denali National Park Verwaltung, um für übermorgen Plätze bei einer “Ranger-Wanderung” im Nationalpark zu reservieren. Es finden nur zwei Wanderungen am Tag, mit einer maximalen Teilnehmer/innen-Anzahl von 11 Personen, statt. Mal schauen, ob es für alle aus unserer Gruppe einen Platz gibt.

Auf unserer Fahrt über den »Denali Highway« begegnen wir laufend Jäger/innen. Hier in Alaska ist gerade Jagdsaison. Ich kann diese Art von Betätigung gar nicht verstehen. Warum ein Tier aus Spaß jagen und schießen? *schrecklich*

Impressionen von der Fahrt die "Alaska Range" (USA) entlang
Impressionen von der Fahrt die „Alaska Range“ (USA) entlang

Nach rund drei Stunden Fahrt über eine sehr bumpy Straße – aber mit unglaublich großartigen Blicken auf die Alaska Range – sehen wir erstmalig den Mount Denali (höchster Berg Nordamerika, 6.190 m) von der Ostseite – im Sonnenschein, ohne Wolken, also bei klarer Sicht. Fantastisch!

Mount Denali (Alaska, USA)

Um 12:30 Uhr kommen wir bei der Denali National Park Verwaltung an und möchten die Plätze für die Wanderungen reservieren.
Aber, äußerst blöde Situation: Es gibt für “the strong hiking” nur mehr zwei Plätze und für “the moderate hiking” nur mehr vier Plätze. Gesamt sohin 6 Plätze – wir sind aber 10 Personen!
D.b. die Plätze werden verlost. Ich ziehe das Zettelchen “M1” = erster Platz auf der moderaten Wanderung.
Aber u.a. zieht E eine Niete – sie wird daher mit den drei anderen Personen eine Wanderung auf eigene Faust unternehmen.
Warum wird dies nicht anders gelöst? Wieder ein organisatorisches Manko. Jetzt ist die Gruppe abermals getrennt *schluchz*.

Bis 17:00 Uhr haben wir nun Zeit, den »Denali National Park« zu erkunden. Alle – außer R und A – wandern (eher spazieren) zum »Horseshoe Lake;« Gehzeit cirka 1,5 Stunden.
Danach gibt es einen Kaffee im »Morino Grill« (Restaurant, welches dem Visitor Center angeschlossen ist).

Anschließend macht U eine Mini-Stadtrundfahrt durch Denali (Stadt, welche nur von Mai bis September “existiert”). Links auf der Hauptstrasse befinden sich die Hotels für »Holland America-« sowie »Princess-« Reisende. Rechts die üblichen Juweliere und Giftshops.
Daher entscheidet sich die Reisegruppe gemeinschaftlich – nach einem Zwischenstopp bei einem Geldautomaten – gleich zum Campground zu fahren (15 Minuten Fahrzeit vom »Denali National Park«) und keine weitere Stadtbesichtigung zu machen.

am Campground "Otto Lake" (beim "Denali National Park, Alaska, USA)
am Campground „Otto Lake“ (beim „Denali National Park“, Alaska, USA)

Der Campground am »Otto Lake« ist zwar idyllisch gelegen (sind ja unsere letzten drei Zeltnächte), die Toilettenhäuschen sind jedoch sehr *urg*. Ganz vorne am Eingang des Campground (von unseren Zeltplätzen cirka 12 Minuten Gehzeit) gibt es zwar Duschen mit heißem Wasser, aber nach einer Vorort-Besichtigung beschließe ich, erst wieder im Hotel in Anchorage zu duschen.
Das Saisonende sieht man/frau sowohl den Toilettenhäuschen als auch den Duschen an. Bspw. gibt es keinen Spiegel mehr in der Damendusche oder es sind von drei Duschen nur mehr zwei in Betrieb.

Das Nachtmahl besteht heute aus Wildfleisch (nicht für mich) und Kartoffeln mit Sour Cream sowie Salat.

Da wir morgen bereits um 04:45 Uhr (!) losfahren müssen, begeben sich die meisten aus unserer Gruppe bereits um 21:30 Uhr in die Zelte.

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